Nichts ist perfekt

Aktuell

Auch wenn wir uns über den längst überfälligen Radweg zwischen Gosberg und dem Haltpunkt Wiesenthau sehr gefreut haben, wollen wir doch einige Probleme beim Übergang von und nach Reuth nicht verhehlen.

Der Radweg von Reuth endet vor dem Bahnübergang und man muss auf die meist stark befahrene Straße.

 

An dieser engen Stelle müssen sich die Radfahrenden vorbeizwängen.

 

Dass das Staatliche Bauamt es nicht geschafft hat, den Weg über diesen Grasfleck weiter zu führen, ist unverständlich.

 

Wer sein Rad nicht hinter der Leitplanke vorbei schieben will, muss halt auf die Straße.

 

Dann endlich kann man auf dem neu erstellten Stück weiterfahren.

 

Und die Straße an der Querungshilfe überqueren, um nach Gosberg zu gelangen.

 

Umgekehrt ist es nicht weniger gefährlich. Eine Benutzung der Querungshilfe ist nicht vorgesehen, denn dann käme man ja wieder an die Engstelle beim Bahnübergang. Stattdessen muss man auf diesem kurzen Stück weiterfahren.

 

Und wer dann nach Forchheim will, dem bleibt nichts anderes übrig, als mit den Autos zusammen links abzubiegen. Hoffentlich übersieht einen da nicht ein geradeaus weiterfahrender Autofahrer. Gelegentlich soll's bei uns ja auch mal dunkel werden und regnen, was die Sicht doch ziemlich beeinträchtigt.

 

Hier hat sich das Bauamt etwas Putziges einfallen lassen: Eine Aufstellfläche für den Radfahrer, der ja nun auf den Radweg nach Reuth will. Da hat jemand wohl ein schlechtes Gewissen gehabt.

 

Da braucht man sich nicht zu wundern, dass die Radfahrer das nicht verstehen und einfach die logischste Variante wählen.

 

Zwei Kuriositäten sind uns noch aufgefallen:

Tempo 20 an der Querungshilfe - nebenbei ohne Hinweis auf Radfahrer! Tempo 20 auf einer Staatsstraße!

 

Und damit ja niemand auf falsche Gedanken kommt, hat man den zweiten Pfeil einfach überklebt. Man kann sich nur wundern.

Wir hoffen, dass die Ingenieure des Staatlichen Bauamts Bamberg doch noch eine brauchbare Lösung für diese Probleme finden.

Nachtrag

Bei einem Besuch beim Staatlichen Bauamt Bamberg am 28.07.2017 wurde dem dortigen Zuständigen die Problematik dieser Anbindung an den Radweg nach Reuth vorgetragen. Uns wurde mitgeteilt, dass am Bahnübergang eine Schranke errichtet werden soll. Im Rahmen dieser Maßnahme würde man die Wegführung nochmals überarbeiten. Denkbar wäre eine Lösung, wie man sie am Bahnübergang am Bahnhof Buttenheim umgesetzt hat, d.h. die Fortführung des Geh- und Radweges würde neben der Fahrbahn um die Kurve herum entsprechend abmarkiert. Dieser Weg könnte dann in beiden Richtungen benutzt werden, so dass man nicht mehr auf die Straße müsste.  

 

Nebenbei noch bemerkt wurde die Beschilderung am Haltepunkt Wiesenthau von der Verkehrsbehörde des Landkreises angeordnet. Sie fällt also nicht in die Zuständigkeit des Staatlichen Bauamtes.  

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