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Hinweis zum Newsletter-Versand

Wegen einer Softwareumstellung hat es ein kleines Problem beim Versenden des Dezember-Newsletters gegeben. Zunächst haben ihn nur unsere ADFC-Mitglieder erhalten. Alle, die sich sonstwie angemeldet haben, gingen leer aus. Ich hoffe, dass diese nunmehr ebenfalls versorgt werden.

Gerhard Krahl

In diesem Newsletter:
>   Hinweis zum Newsletter-Versand
>   2020 - Höchste Zeit für den Wandel
>   Umweltbundesamt und Klimawandel
>   ÖPNV? Nicht für mich!
>   Tempo 40 in Stuttgart
>   Und es gibt sie doch!
>   Abstand halten
>   Critical Mass
>   Ortstermin Kersbacher Brücke
>   Radweg nach Bammersdorf wird gebaut
>   Radverkehrsbeauftragte
>   Fahrradstraßen in Nürnberg
>   So geht Infrastruktur
>   Thema Lastenrad
>   Mitglied werden zum Schnäppchenpreis
>   Fehlende Kapazitäten
>   Impressum und Feedback
>   Datenschutz, Abmeldung
2020 - Höchste Zeit für den Wandel

Ein Jahresbeginn ist die Zeit für gute Vorsätze. Wie stehen wir vom ADFC dazu? Die Klimaproblematik ist mehr denn je in aller Munde. Ohne Schnee kann man ja noch leben. Aber wenn es im Sommer immer öfter über 40 Grad heiß wird, ist das schon ein anderes Kaliber. Können wir als Einzelne mit unserem Verhalten da etwas tun? Ein Weg zurück ist Illusion. Wir können nur versuchen, einer weiteren Verschlechterung entgegen zu wirken.

Als Organisation, die sich für das Radfahren engagiert, sehen wir natürlich zahlreiche Möglichkeiten, die Belastung durch immer mehr Autoverkehr in den Griff zu kriegen.Sicherlich, es gibt Situationen, wo man ohne Auto nicht auskommt. Aber denken wir an die tägliche Fahrt zur Arbeit. An etwa 200 Arbeitstagen fahren viele immer wieder die gleiche Strecke hin und zurück, und haben immer den gleichen Ärger mit Staus, Baustellen, Parkplatzsuche usw.

Muss das sein? Natürlich gibt es nicht vor jeder Haustüre eine Bushaltestelle. Wie soll das gehen? Aber die Entfernungen zur nächsten häufiger bedienten Haltstelle sind oft nicht weit. Warum nicht mit dem Fahrrad dorthin fahren? Oder notfalls mit dem Auto, um es dort abzustellen. Da gibt es oft ausreichend Parkmöglichkeiten.

Und warum nicht ganz auf das Fahrrad umsteigen? Bei größeren Entfernungen kann man da auch an ein Pedelec denken. Argumente wie „im Anzug kann ich da nicht fahren“, „da komme ich vollkommen verschwitzt an“ oder „ich habe Angst um mein Fahrrad“ lassen sich aus dem Weg räumen. Da muss man eben auf den Arbeitgeber zugehen und auf geeignete Maßnahmen wie Kleiderschränke, Duschmöglichkeiten und sichere Abstellanlagen drängen. Letztendlich vermindert Radfahren die Anfälligkeit für Krankheiten und das nützt ja auch dem Arbeitgeber.

Wir hoffen, dass sich alle einmal Gedanken machen, wie sie ihren CO2-Ausstoß reduzieren können. Möglichkeiten gibt es genug! Man muss einfach nur wollen und etwaige Hindernisse aus dem Weg räumen.

In diesem Sinne wünschen wir allen und uns ein erfolgreiches Jahr 2020.

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Umweltbundesamt und Klimawandel

Wer kennt das nicht? Im Auto piepst mal wieder etwas. Aha, "niedere Außentemperatur" mit einem gelben Warnlicht. Dieses Licht stört im Grunde. Wo kann man das denn ausmachen? Sch . . . , das geht nicht. Klar, wie auch. Den Frost kann man nicht einfach so abschalten. Der bleibt.

Mit dem Klimawandel geht's genauso. Abschalten geht nicht.

Kleiner Scherz:
"Klima? Hab' ich auch, in meinem SUV." Ha, ha!

Das Umweltbundesamt sieht die Lage nüchtern.

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ÖPNV? Nicht für mich!

Wie oft muss man sich das anhören: Busfahren? Der fährt bei uns nur einmal in der Stunde.

Aber dass es in vier Kilometer Entfernung einen Busbahnhof mit überdachtem Fahrradabstellplatz gibt, wo alle 15 Minuten ein Bus fährt, das nimmt man nicht zur Kenntnis.

Der ÖPNV kann nicht an jeder Haustür halten. Diesen Anspruch darf man nicht haben. Aber vielleicht geht's auch so: Man fährt  mit dem Fahrrad - oder notfalls im Auto - zur nächsten passenden Bushaltestelle und dann mit dem Bus in die Stadt. Wer an 200 Tagen im Jahr zu seinem Arbeitsplatz und wieder zurück muss, der möge sich in Gottes Namen eine Lösung überlegen, wo er nicht mit seinem Auto die städtischen Straßen zumüllt. Das gilt natürlich auch für "sie".

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Tempo 40 in Stuttgart

Nun soll im gesamten Stuttgarter Stadtgebiet Tempo 40 gelten. Endlich ein sinnvoller Schritt!

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Und es gibt sie doch!

Wie oft hat das die Bahn schon gesagt:

"Eine Schiebeschiene an einem Treppenaufgang? Das geht gar nicht!"

Am Ulmer Hauptbahnhof haben wir diese praktische Schiene gesehen. Warum geht es da? Liegt's am grünen Verkehrsminister? In Baden-Württemberg ist manches ungewöhnlich. Zum Beipiel die kostenlose Fahrradmitnahme im Nahverkehr.

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Abstand halten

Deutlicher geht's eigentlich nicht: Autofahrer, geht bitte auf Abstand!

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Critical Mass

Wir machen wieder mit: Die Critical Mass startet wie bisher an jedem ersten Freitag um 18:00 Uhr am Paradeplatz in Forchheim. Genießen wir das entspannte Fahren mit Gleichgesinnten!

Um es noch einmal deutlich zu sagen: Für die Critical Mass gibt es keinen veranwortlichen Veranstalter, schon gar nicht den ADFC. Alle Teilnehmer fahren aus Lust und Laune einfach gerne gemeinsam Fahrrad.

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Ortstermin Kersbacher Brücke

Die Eisenbahnbrücke bei Kersbach ärgert uns immer wieder: Eine Leitplanke versperrt den Radweg.

Wir haben daher die Forchheimer Stadtratsfraktionen im Dezember zu einem Ortstermin eingeladen, um ihnen diese problematische Situation zu erläutern. Am 14. Dezember fand der Ortstermin dann statt.

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Radweg nach Bammersdorf wird gebaut

Geschafft! Die Grundstücksverhandlungen waren erfolgreich.

Der Radweg an der FO1 entlang nach Bammersdorf kann gebaut werden. Seit 2015 laufen die Bemühungen: Ortsbegehungen, Notwendigkeit, Förderfähigkeit, Haushaltsmittel. Ende 2019 wurden die Grundstückskäufe erfolgreich abgeschlossen. Es kann also gebaut werden. Der Landkreis ist am Zug, die Bagger in 2020 anrollen zu lassen. (JK)

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Radverkehrsbeauftragte

Für den Landkreis Neu-Ulm gibt es jetzt eine Verkehrsbeauftragte.

In unserem Forchheimer Landkreis wäre dies ebenfalls dringend erforderlich: Jemand, der sich auch besonders um die Radverkehrsinfrastruktur kümmert. Die Suche auf der Homepage des Landkreises liefert da leider kein Ergebnis.

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Fahrradstraßen in Nürnberg

Nürnberg setzt vermehrt auf Fahrradstraßen. Die rote Farbe gab es wohl im Angebot. Aber anders scheint es nicht zu funktionieren.

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So geht Infrastruktur

Eine endlose Geschichte: Wieder einmal blicken wir Radfahrer wehmütig auf andere Länder, wo vieles ganz anders läuft als bei uns. Diese Bilder kennen wir.

Einfach nur "Respekt" erwarten wir von unseren Politikern. Bei denen jedoch ist Radfahren etwas für Arme, Alte, Auszubildende, Arbeitslose, usw. usw. Der echte Teutsche fährt SUV und andere Monster. Der SPIEGEL  zeigt, was alles möglich wäre.

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Thema Lastenrad

So ein Lastenrad ist schon eine feine Sache. Könnte man damit z.B. seine Einkäufe entspannt nach Hause schaffen. Wir haben deswegen nochmals bei der Globus-Geschäftsleitung vorgefühlt, bislang aber noch keine Antwort erhalten. Keine Zeit im Weihnachtsstress?

Manche OBI-Baumärkte halten für die Kunden ein Lastenrad bereit. In Erlangen-Ost hat man damit recht gute Erfahrungen gemacht. Gerade Kunden ohne eigenes Auto benutzen es regelmäßig.

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Mitglied werden zum Schnäppchenpreis

In einer Sonderaktion bietet der ADFC günstige Konditionen für neue Mitglieder.

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Fehlende Kapazitäten

Im Bereich der Verkehrspolitik fallen immer mehr Aktivitäten an. Um Verbesserungen für die Radinfrastruktur zu erreichen, müssen wir den Druck auf Behörden und Politiker verstärken. Finanzielle Mittel sind angeblich vorhanden, offensichtlich fehlt es an Ideen.

Ohne zusätzliche aktive Mitstreiter wird das für uns immer schwieriger. Wir fordern daher alle, die sich hier engagieren wollen, zur Mitarbeit im ADFC auf. Es geht um Kontakte zu Behörden, Politikern in der Stadt und im Landkreis, Kontakt zu Schulen, Kindergärten, Elterngruppen usw.

Das Fahrrad muss in den Zeiten des Klimawandels einfach zum Gegenstand bei Mobilitätsüberlegungen werden. Mit dem Fahrrad allein wird man das Klima nicht retten können. Es wäre allerdings ein unentschuldbares Versäumnis, wenn man seine Möglichkeiten nicht nutzen würde. Engagieren Sie sich!

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Impressum und Feedback

Für alle Artikel ohne weitere Angaben ist Gerhard Krahl aus dem ADFC-Vorstandsteam verantwortlich.

Wenn Sie eine Anregung für unseren Newsletter haben oder uns einen Kommentar übermitteln wollen, so verwenden Sie bitte diesen Link.

Besonders interessieren wir uns zudem für positive aber auch negative Beispiele aus der Welt des Radverkehrs. Wenn Sie also etwa im Urlaub sehen, wie das Radfahren anderswo gefördert wird, schicken Sie uns einen kurzen Bericht. Dazu womöglich auch noch Bildmaterial.

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Datenschutz, Abmeldung

In unserer Liste der Newsletterbezieher haben wir folgende Daten registriert:

- Vorname

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Diese Angaben werden ausschließlich für den Newsletterversand verwendet und in keinem Fall an Dritte weitergegeben. Wenn Sie sich vom Newsletter abmelden, werden diese bei uns gelöscht.

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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Forchheim e.V.
Dreikirchenstraße 21
91301 Forchheim

Tel. 09191 / 67640

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