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In diesem Newsletter:
>   Corona lässt Radtouren ausfallen
>   Corona-Krise meistern
>   Mobilitätsprämie für alle
>   Schotterweg bei Eggolsheim
>   Baustellenmanagement
>   Radwegsperrung
>   Dormitz
>   Erlangen Schillerstraße
>   Kreistag formiert sich
>   Premiumradweg?
>   Abstandsregelung - Radwege zu schmal
>   Zahlreiche Unfälle
>   Sachsen-Anhalt fördert Lastenfahrräder
>   Michael Kohlhaas?
>   Feedback
>   Datenschutz, Abmeldung
Corona lässt Radtouren ausfallen

Aus einer Mail des Bundesvorstandes:

Ausgehend von Vorschriften der Bundesländer zu Veranstaltungen und Reisen müssen ADFC-Gliederungen Schlüsse für ihre geführten Radtouren ziehen.

Wir gehen davon aus, dass im Mai und Juni keine geführten Radtouren stattfinden können. Wir bitten euch dringend, dieser Empfehlung zu folgen und im genannten Zeitraum keine Touren anzubieten.

Momentan ist noch nicht in Sicht, wann hinsichtlich der Reisewarnungen und -vorgaben Lockerungen vorgenommen werden. Sehr wahrscheinlich werden diese schrittweise erfolgen.

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Corona-Krise meistern

Gerade in den Zeiten der Corona-Krise sieht der ADFC Handlungsbedarf. Wie soll man denn auf den vorhandenen Wegen ausreichend Abstand halten? In einer Pressemitteilung des Landesverbandes werden entsprechende Vorschläge gemacht. Auch der Bundesverband hat sich dazu geäußert.

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Mobilitätsprämie für alle

Am 5. Mai empfängt die Bundesregierung die Automobilindustrie zu einem weiteren Autogipfel. Die Industrie fordert Auto-Kaufprämien zur Kompensation der coronabedingten Ausfälle. Gegen diese Pläne hat sich jetzt ein breites Verbände- und Unternehmensbündnis formiert. Das Bündnis fordert eine Mobilitätsprämie für alle, mit der man beispielsweise auch E-Bikes und Bahn-Abos kaufen kann.

Hier geht's zum vollständigen Text der ADFC-Pressemitteilung.

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Schotterweg bei Eggolsheim

Zwei Meldungen haben uns erreicht:

  1. Der Radweg von Rettern in den Kellerwald über Serlbach ist so miserabel geschottert, dass eines unserer Mitglieder dort stürzte und sich verletzte.
  2. Wenn man von Eggolsheim auf dem neuen Radweg Richtung Forchheim fährt und auf halber Strecke nach Bammersdorf abbiegt, weiß man auf Grund der mangelhaften Beschilderung dort eigentlich nicht, wie es weiter Richtung Forchheim geht.

Unser neues Vorstandsmitglied Uli Schübel hat sich deswegen an verschiedene Stellen gewandt: An die Radverkehrsbeauftrage der Stadt Forchheim Frau Steinmetz, an die Herren Eppenauer und Huber vom Markt Eggolsheim sowie an den dortigen Bürgermeister Herrn Schwarzmann.

Hier geht's zu den Antworten, die uns bereits erreicht haben.

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Baustellenmanagement

"Baustellenmangement", das vermissen wir hier. Es gibt dazu sogar einen Leitfaden der AGFK Bayern, von dem wohl unsere Behörden nichts wissen bzw. den sie ignorieren.

Der rotgefärbte Teil des Weges konnte bislang von Radfahrenden auf ihrem Weg in die Stadt benutzt werden.

Wie soll man sich hier nun verhalten? Das fragt sich natürlich insbesondere der Fußgänger. Soll man im gesperrten Bereich weitergehen? Sollen man auf der verkehrsreichen Straße die Seite wechseln? Soll man zurück zur Bayreuther Straße und dort an der Ampel auf die andere Seite wechseln? Oder soll man einfach daheim bleiben?

Wir finden, dass so etwas nicht geht. Die für die Baustelle Verantwortlichen müssen sich doch mit der Straßenverkehrsbehörde absprechen, wie hier vernünftige Regelungen gefunden werden können, auch wenn die Baustelle nur ein paar Tage existiert. Für die Autofahrer wird das ja auch geregelt.. Oder haben sie das getan und die Verkehrsbehörde sah "keinen Handlungsbedarf"? Man wundert sich.

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Radwegsperrung

Hier zeigt sich wieder einmal exemplarisch der Umgang mit uns Radfahrenden. Der vorzügliche Radweg zwischen Neunkirchen a.Br. und Kleinsendelbach wurde einfach gesperrt. Es ist keinerlei Umleitung ausgewiesen. Das Staatliche Bauamt Bamberg meint, Einheimische wüssten schon, wie sie fahren müssten. Das kann es nicht sein! Wir erwarten als Radfahrer, dass man uns denselben Respekt entgegenbringt wie gegenüber den Autofahrern. Hier der Briefwechsel einschließlich weiterer Vorschläge mit dem Straßenbauamt.

Stichwort Respekt:
Das ist eigentlich eine Grundforderung bei allen Maßnahmen. Auch wenn mancher Hardcore-Fahrer eine bestimmte Markierung für überflüssig hält oder eine Rot-Ampel einfach missachtet, so erwarten wir doch, dass man unsere Anliegen berücksichtigt. Eine rotgefärbte Fahrbahn zeigt einfach an, dass man sich über unsere Situation Gedanken gemacht hat. Die bisherige Gedankenlosigkeit muss einfach ein Ende haben. Man muss dies an allen Stellen immer wiederholen. Es ist ein ganz simple und einleuchtende Forderung.

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Dormitz

Die Gemeinde Dormitz plant hier links einen neuen Kindergarten. Zu den vor einiger Zeit ausgelegten Plänen wurde auch vom ADFC Stellung genommen. Nun befasste sich der Gemeinderat erneut mit diesem Thema und siehe da, die ADFC-Vorschläge fanden sich 1:1 im Sachverhalt zu einem Beschluss wieder. Das freut uns natürlich und wir hoffen, dass er umgesetzt wird, wenn es dann soweit ist.

In Ergänzung zu unseren bisherigen Vorschlägen werden wir auch noch anregen, eine wettergeschützte Abstellmöglichkeit für Kinderanhänger vorzusehen. Gerade angesichts des im Ausbau befindlichen Radweges zwischen Eckental und Erlangen am Ende dieser Straße wird manche anregen, ihre Kinder mit dem Anhänger in den Kindergarten zu bringen, um dann ohne diesen weiter nach Erlangen zu fahren.

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Erlangen Schillerstraße

Jetzt gibt es auch einige Bilder zu den Markierungen Bismarckstraße/Schillerstraße in Erlangen.

BismarckstraßeSchillerstraßeQuerung vor dem GymnasiumAufstellfläche

Man mag den Aufwand für übertrieben halten, aber es verkehren dort eben viele Studierende und Schüler. Als Radfahrer weiß man sofort, wo es lang geht. Und die Autofahrer mäßigen sich - in Erlangen sind sie ohnehin recht gebeutelt - und nehmen auf die Radfahrenden Rücksicht. Und selbstverständlich sind alle Übergänge stoßfrei, d.h. auf Null abgesenkt.

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Kreistag formiert sich

Einen Ausschuss für Mobilität befürwortet die SPD-Fraktion im Forchheimer Kreistag. Dem können wir uns nur anschließen, damit dem Radverkehr mehr Aufmerksamkeit als bisher geschenkt wird.

Wichtig für uns wäre es vor allem, nicht immer nur über die Presse vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Nicht nur die Behörden besitzen die nötige Fachkunde - so sagen sie zumindest - auch der ADFC ist gerne bereit, mit seinen Erfahrungen und Kenntnissen einen Beitrag zu leisten. Man muss ihn halt nur fragen, und zwar in der Anfangsphase. Zu mancher Verkehrsbeschau etwa könnte man ihn durchaus hinzuziehen.

Böse gesagt, sieht man die Zuständigen nur selten auf dem Fahrrad. Aber vielleicht täuschen wir uns da auch.

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Premiumradweg?

Mit dieser Schlagzeilte betitelten die Erlanger Nachrichten am 25. April ihren Bericht zur Schaffung einer schnellen Radwegverbindung für Berufspendler zwischen Bamberg und dem Erlanger Raum.

Was ist nun ein Premiumweg?

In den Medien findet man verschiedene Bezeichnungen: Radschnellweg, Radhauptverbindung, Premiumradweg, Radautobahn(!), usw.

In der Auftaktveranstaltung zu diesem Projekt am 29. Januar im Bamberger Landratsamt wurden zahlreiche Kritierien für die geplante Verbindung aufgezählt, die einem ADFCler das Herz höher schlagen lassen. Die Liste ist identisch mit den seit einer gefühlten Ewigkeit vom ADFC geforderten Maßnahmen. In einer Machbarkeitsstudie der Stadt Nürnberg findet man dazu Näheres.

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Abstandsregelung - Radwege zu schmal

Wie soll man da Abstand halten? Vermutlich soll dieser Weg gar nicht benutzt werden.

Wer tut sich das schon an? Radfahrer mit und ohne Anhänger, Radfahrer mit Kind(ern), Fußgänger mit und ohne Kinderwagen, usw.?

Wir brauchen einfach eine vernünftige Infrastruktur. Vgl. Thema "Respekt"!

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Zahlreiche Unfälle

In den Zeitungsberichten der letztenTage ist von zahlreichen Unfällen Radfahrender die Rede. Dies liegt wohl auch daran, dass in den Zeiten der Corona-Krise viele auf das Fahrrad umsteigen.

22. April - In Bayreuth wird ein 74-Jähriger von einem rechtsabbiegenden LKW getötet.

24. April - In Kronach stürzt ein 32-Jähriger und verletzt sich schwer.

25. April - In Höfles zwischen Fürth und Nürnberg kollidiert ein 84-Jähriger mit einem PKW.

25. April - Im Landkreis Main-Spessart wird ein 62-jähriger Radfahrer tot aufgefunden.

26. April - Im Landkreis Hassberge stürzt eine 72-Jährige und verletzt sich lebensgefährlich.

26. April - In Aschaffenburg wird ein 84-Jähriger von einem Auto erfasst und schwer verletzt.

Wenn auch mancher Unfall auf das Fehlverhalten von Radfahrern zurückzuführen ist, sodies leider bei diesen oft tragische Konsequenzen, wohingegen ein Blechbüchseninsasse weit weniger Schaden nimmt.

 

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Sachsen-Anhalt fördert Lastenfahrräder

In Sachsen-Anhalt wird die Anschaffung von Lastenrädern unterstützt. Das wäre doch auch etwas für uns.

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Michael Kohlhaas?

Man denkt an den Kleistschen Michael Kohlhaas und seinen verzeifelten Kampf mit den Autoritäten, der letztendlich böse endet.

Da setzt sich jemand kreativ mit dem Autoverkehr auseinander. Nicht immer ohne Risiko!

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Besonders interessieren wir uns zudem für positive aber auch negative Beispiele aus der Welt des Radverkehrs. Wenn Sie also etwa im Urlaub sehen, wie das Radfahren anderswo gefördert wird, schicken Sie uns einen kurzen Bericht. Dazu womöglich auch noch Bildmaterial.

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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Forchheim e.V.
Dreikirchenstraße 21
91301 Forchheim

Tel. 09191 / 67640

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