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In diesem Newsletter:
>   Quo vadis Eisenbahnbrücke?
>   Radfahrausbildung beim ADFC
>   Sitzung der AG Rad
>   Feierabendtouren ohne AOK
>   Corona-Touren
>   Demo für Schutzstreifen in Dormitz
>   Baustelle Dormitz
>   Neuer Radweg nach Erlangen
>   Schleichweg am Hausener Kreisel
>   Neue Leitpfosten an der Bahn
>   Bayernforum nur virtuell
>   StVO (Novellierung)
>   Neue Verkehrszeichen
>   Randmarkierungen
>   Bußgelder
>   Unfälle
>   Radeln im Waldviertel
>   BW untersucht Schutzstreifen
>   Feedback
>   Datenschutz, Abmeldung
Quo vadis Eisenbahnbrücke?


Da reibt man sich die Augen gleich zwei Mal: Sperrung der Eisenbahnbrücke für den Radverkehr!

Und warum? Auf Anregung des ADFC wurde der im Weg stehende Mast entfernt und eine gefährliche Lücke am Beginn der Brücke geschlossen. Da bemerkte ein Mitarbeiter des Staatlichen Bauamtes, dass das Brückengeländer nicht die vorgeschriebene Höhe hat: 1,00 m anstatt 1,30 m. Und das seit 30 Jahren! Nun besteht aber die Gefahr, dass Radfahrer über das Geländer auf die Bahngeleise stürzen. Deswegen waren die Wege auf beiden Seiten für den Radverkehr zu sperren.

Alternativen gibt es laut Forchheimer Straßenverkehrsbehörde nicht. Das Fahren auf der Straße (B470!) ist Radfahrern ohnehin untersagt. Den Weg als geteilten Rad- und Fußweg auszuweisen und die Radfahrer auf der linken Seite fahren zu lassen, das geht nicht. Im Falle gesundheitlicher Probleme oder Trunkenheit könnten diese ja auf die Fahrbahn stürzen.

Über soviel Fürsorge freut man sich notgedrungen, wenn man diese auch an anderen Stellen in Forchheim durchaus vermisst. Da enden Radwege plötzlich, da werden Radwegränder nur sehr zurückhaltend markiert, da findet man hohe und gefährliche Bordsteinkanten, usw. usw.

Es drängt sich der EIndruck auf, dass wohl eher die Interssen der Bahn dahinter stecken. Die neu installierten Betonabgrenzungen neben der Fahrbahn sollen verhindern, dass Autos oder Lastwagen auf die Bahngeleise kullern, und bei Radfahrern sollen das die hohen Geländer verhindern. Das kann man verstehen. Man halte sich aber vor Augen: 30 Jahre hat das bisher auch so funktioniert. Unglaublich! Den Radweg umgehend zu sperren, musste das sein?

Und was nun? Radfahrer müssen absteigen und ihr Gerät schieben, womöglich samt Kinderanhänger. Und das Staatliche Bauamt arbeitet fieberhaft an einer Lösung. Hoffentlich dauert das nicht zu lange.

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Radfahrausbildung beim ADFC

Leider ist dieses Jahr an den Grundschulen die Fahrradprüfung ausgefallen. Daher plant der ADFC Forchheim im Rahmen mehrerer Ferienkurse, einen Teil der praktischen Übungen nachzuholen. Die Ausbildung durch die Polizei kann das natürlich nur unvollommen ersetzen.

Der erste Kurs ist für 11. August vormittags ab 9:00 Uhr auf dem Verkehrsübungsplatz in Gosberg geplant. Sobald alle Fragen geklärt sind, schalten wir ein Anmeldeformular auf unserer Homepage frei. Die Kurse richten sich an Schülerinnen und Schüler der soeben zu Ende gegangenen 4. Klasse. Im Anschluss an einen Kurs geht es per Rad zu einem Spielplatz nach Hausen. Nähere Informationen gibt es demnächst auf unserer Homepage.

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Sitzung der AG Rad

Am 22. Juli traf sich zum zweiten Mal die Forchheimer Arbeitsgemeinschaft Radverkehr, kurz AG Rad. Vier Mitglieder des ADFC waren der Einladung gefolgt. Ihr Eindruck war zwiespältig. Unter einer Arbeitsgemeinschaft stellt man sich eigentlich so etwas wie einen Runden Tisch vor, wo alle Beteiligten auf Augenhöhe miteinander die anstehenden Probleme besprechen und nach Lösungen suchten. Das war bei diesem Treffen nicht der Fall!

Es gab an der Frontseite des Saales bei der Forchheimer Feuerwehr eine lange Tischreihe mit Behördenvertretern und im Saal mit coronabedingten Abständen die Tische für die "Zuschauer" bzw. Zuhörer. Unter Leitung der Radverkehrsbeauftragten Frau Steinmetz wurde über verschiedene Aktivitäten berichtet, von denen viele hier zum ersten Mal Kenntnis erhielten.

  • Natürlich wurde Frau Dr. Prechtel vorgestellt, die als Bürgermeistern auch für den Radverkehr verantwortlich sein wird.
  • Seitens der Verwaltung war offensichtlich über sogenannte Pop-Up-Radwege diskutiert worden mit dem Ergebnis, dass es in Forchheim derzeit keinen Sinn mache, solche Wege zu errichten.
  • Bei den Stadtwerken spielt man mit dem Gedanken, ein Lastenfahrrad anzuschaffen und Interessierten leihweise zur Verfügung zu stellen.
  • Die Planungen für sichere und komfortable Fahrradabstellanlagen an den Bahnhöfen sind in vollem Gange.
  • Forchheim wird sich voraussichtlich an der Aktion "Stadtradeln" beteiligen, wo es darum geht, dass die Forchheimer Bürgerinnen und Bürger in einem bestimmten Zeitraum möglichst viele Kilometer zurücklegen.
  • Schließlich wurde noch die ANregung aufgenommen, für die Meldung von Problemstellen auf die Instrumente von "RADar" zurückzugreifen.

Auf besondere Problemstellen - der ADFC hatte beim letzen Treffen aus einer langen Liste drei besondere Schwerpunkte herausgestellt - wurde leider nicht weiter eingegangen.:

  • Änderung der Ampelphasen
  • Absenkung der Radweg-Auffahrkanten
  • Beseitigen von abrupten Radwege-Enden.

Bezüglich besserer Ampelschaltungen für den Radverkehr wurde ein zeitnaher Ortstermin in Aussicht gestellt. Der ADFC hatte bereits im April 2019 mit einem Baustellen-WC am OBI-Kreisel und bei einem Ortstermin im September 2019 diese Problematik zur Sprache gebracht. Man darf gespannt sein, ob es hier endlich Verbesserungen geben wird.

Auf der Kersbacher Eisenbahnbrücke ist ein bedeutendes Radwegstück wegen der davorliegenden Leitplanke nicht zugänglich. Die vom ADFC schon vor einiger Zeit geforderte Öffnung dieser Leitplanke wurde von der Verwaltung vehement abgelehnt.

Der ADFC hofft, dass mit Frau Bügermeisterin Prechtel mehr politischer Druck in diese Angelegenheiten kommt.

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Feierabendtouren ohne AOK

Die AOK zieht sich momentan wegen der Corona-Krise aus unserem Feierabendprogramm zurück. Wir werden aber versuchen, die Fahrten jeweils am Dienstag aufrecht zu erhalten.

Wir treffen uns wie immer jeweils am Dienstag um 18:15 Uhr, wegen der Baustelle nicht bei der AOK-Geschäftstelle, sondern beim Nürnberger Tor am Streckerplatz.

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Corona-Touren

Die Lockerungen der letzten Tage erlauben uns nunmehr wieder, unter bestiommten Bedingungen Radtouren durchzuführen. Näheres dazu auf unserer Startseite!

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Demo für Schutzstreifen in Dormitz

Knapp 50 Teilnehmer kamen zu unserer Demonstration für Schutzstreifen auf der Dormitzer Ortsdurchfahrt. Diese ist die einzige risikoreiche Lücke der Radverbindungen von Schnaittach bzw. Lauf. Da diese Straße derzeit für den Durchgangsverkehr gesperrt ist, hatten wir vor, dort zu Demonstrationszwecken mit weißem Pulver entsprechende Markierungen anzubringen.

O Gott! Da wurde an heilige Stätten gerührt. "Auf keinen Fall. Sie wiegeln die Leute auf." So das Staatliche Bauamt Bamberg.

Zumindest die Presse war uns wohl gesonnen. EN und FT berichteten.

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Baustelle Dormitz

Die Brücke über den Brandbach in Dormitz ist nicht mehr. Bis September ist hier die Staatsstraße 2240 für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Halt! Das gilt nicht für Radfahrende. Sie können einen behelfsmäßigen Fußgängerübergang benutzen und die Ruhe auf der nunmehr verkehrsberuhigten Ortsdurchfahrt genießen.

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Neuer Radweg nach Erlangen

Ein Bild des neuen Radweges vom Unterschöllenbacher Kreisel in Richtung Weiher/Uttenreuth, das bereits der Vergangenheit angehört. Inzwischen ist der Weg asphaltiert und wird bereits eifrig genutzt, auch wenn die offzielle Übergabe noch aussteht.

Tja: Wer Radwege sät, wird Radverkehr ernten.

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Schleichweg am Hausener Kreisel

Es muss nicht immer ein SUV sein, um sich das Gelände zu erobern. Hier haben Radfahrer sich ihren eigenen Zugang zum Lidl-Parkplatz am Pilatusfeld geschaffen. So spart man sich den Umweg über den Kreisel.

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Neue Leitpfosten an der Bahn

Nichts Aufregenges, aber dennoch eine Freude fürs Auge: Die Leitpfosten auf dem Weg neben der Bahn in Richtung Kersbacher Kreuz wurden erneuert bzw, sauber geschrubbt.

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Bayernforum nur virtuell

Heuer wird das Bayern-Forum coronabedingt leider nur virtuell stattfinden. Es ist der Zeitraum 20 .- 22. November dafür vorgesehen. Die Planung läuft. Näheres in einem der nächsten Newsletter.

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StVO (Novellierung)

Eine Liste mit den Änderungen finden wir bei unserem Bundesverband.

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Neue Verkehrszeichen

Diese Verkehrszeichen wurden neu in die StVO eingeführt.

  • Radschnellweg
  • Überholverbot für zweispurige Fahrzeuge
  • Grüner Pfeil - nur für Fahrräder
  • Fahrradzone (Regeln entsprechend Fahrradstraßen)
  • Kennzeichnung von Park- oder Ladezonen für Lastenräder
  • Plakette zur Kennzeichnung von Carsharing-Autos
  • Piktogramm für ein Carsharing-Fahrzeug
  • Kennzeichnung für Autos mit mindestens drei Insassen
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Randmarkierungen

Es tut sich etwas. Die durch den Bundesrat beschlossenen Änderungen der StVO betreffen auch die Markierungen an Fahrbahnen und (!) Sonderwegen, sprich Radwegen, Gehwegen usw.

Im Orginal versteckt sich das in kryptischen Formulierungen.

Der Bundesrat hat das in seiner Sitzung am 14. Februar 2020 beschlossen.

Im TOP 50 ging es um die Änderungen in der StVO.

Die Lesbarkeit des Beschlusses lässt durchaus Wünsche offen.

Auf Seite 21 des Beschlusses geht es um Fahrbahnbegrenzungen sprich Randmarkierungen.

Man muss nun in die alte StVO die neuen Bestimmungen einbauen, dann wird die Sache schon klarer.

Diese Änderungen in der StVO zeigt dann letztendlich, dass für "Sonderwege" die gleichen Markierungen wie für Fahrbahnen zur Anwendung kommen sollen. Sie sind also am Rand ebenso wie diese zur Verdeutlichung des Wegeverlaufs mit durchgezogenen Linien zu versehen. Haben wir doch schon immer gesagt!

Es bleibt nun abzuwarten, wie das unsere Straßenverkehrsbehörden sehen werden.

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Bußgelder

Im neuen Bußgeldkatalog finden wir auch die "Preise" für Radfahrende. Für die Höhe ist zudem maßgebend, inwieweit eine Behinderung bzw. Gefährdung anderer im Spiel ist. Bei den schwerwiegenderen Verstößen können noch Punkte in Flensburg dazu kommen.

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Unfälle

Tödlicher Unfall in Schweinfurt: Frau (34) stirbt - Bus kracht in Fahrradfahrerin

Unfall im Kreis Bamberg: Fahrradfahrerin schwer verletzt

Schwerer Unfall in Nürnberg: Radfahrer durch Hund lebensgefährlich verletzt

Oberelsbach: Bub (9) von Auto angefahren und nach Sturz auf Windschutzscheibe verletzt

Höchstadt: Auto erfasst Radfahrer - 75-Jähriger bei Unfall lebensgefährlich verletzt

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Radeln im Waldviertel

Da bleibt man doch gerne.

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BW untersucht Schutzstreifen

Schutzstreifen kommen immer mehr zum Einsatz. In Baden-Württemberg bzw. Karlsruhe hat man dazu weitere Untersuchungen angestoßen.

Natürlich sind Schutzstreifen nicht der Weisheit letzter Schluss. Nicht zu Unrecht werden sie auch als Suggestivstreifen bezeichnet, d.h. sie weisen den Autofahrer darauf hin, dass hier mit Radverkehr zu rechnen und entsprechend Rücksicht zu nehmen ist.

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Feedback

Wenn Sie eine Anregung für unseren Newsletter haben oder uns einen Kommentar übermitteln wollen, so verwenden Sie bitte diesen Link.

Besonders interessieren wir uns zudem für positive aber auch negative Beispiele aus der Welt des Radverkehrs. Wenn Sie also etwa im Urlaub sehen, wie das Radfahren anderswo gefördert wird, schicken Sie uns einen kurzen Bericht. Dazu womöglich auch noch Bildmaterial.

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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Forchheim e.V.
Dreikirchenstraße 21
91301 Forchheim

Tel. 09191 / 67640

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