newsletterheader
In diesem Newsletter:
>   Das neue Tourenprogramm
>   Radweg zwischen Gosberg und Wiesenthau
>   Weitere neue Wege im Landkreis
>   Verbesserungen in Neunkirchen
>   Kreatives Landratsamt
>   Bürgerinitiative bei Weimar setzt sich für Alltagsradverkehr ein
>   Immer noch aktuell, das Radverkehrsbuch des Innenministeriums
>   Blick über den Zaun: Madrid fährt Rad
>   Terminhinweis
Das neue Tourenprogramm

Viel harte Arbeit steckt dahinter. Doch jetzt ist das Tourenprogramm für 2018 nahezu fertig. Zur Jahreshauptversammlung im Februar wird es jeder in Händen haben. Wie immer enthält es zahlreiche attraktive Touren. Als Neuerung wird es so genannte "Offene Touren" geben. Doch lassen Sie sich überraschen!

 

 

 

 

 

 

Radweg zwischen Gosberg und Wiesenthau

Der neue Radweg entlang der Staatstraße 2236 zwischen Gosberg und dem Haltpunkt Wiesenthau entspricht voll unseren Vorstellungen. Mehrfach waren wir beim Staatlichen Bamberg vorstellig geworden mit der Bitte, diesen Weg mit Randmarkierungen zu versehen. Im Rahmen eines "Pilotprojekts" wurde dies umgesetzt. "Pilotprojekt" heißt wohl, dass man sich der Sache vorsichtig annähern will und solche Randmarkierungen keineswegs überall anbringen will. Der Untergang des Abendlandes steht im Raum!

Der Übergang zum Radweg nach Reuth lässt allerdings noch Wünsche offen. Siehe hierzu den entsprechenden Punkt auf unserer Homepage.

Weitere neue Wege im Landkreis

Erfreulicherweise werden auch vom Landkreis immer mehr Radwege gebaut.

 Der Weg von Tiefenstürmig nach Buttenheim verläuft über Landkreisgrenzen hinweg. Daher brachte die Planung schon besondere Herausforderungen mit sich. So waren dann bei der Eröffnung neben den beiden Landräten auch die Bürgermeister von Eggolsheim, Hallerndorf und Buttenheim anwesend. Wegen der Benutzung von Wirtschaftswegen beteiligte sich das Landwirtschaftsministerium an den Kosten.

 

  

Der Radweg von Stiebarlimbach nach Willersdorf ist nun fertig. Im Vorfeld hatten wir im Kreisbauamt ein längeres Gespräch. Es ging vor allem um die Einmündung der Straße aus Hallerndorf. Unser Wunsch war, dort den Radlern die Vorfahrt einzuräumen. Leider konnte dem nicht entsprochen werden.

 

Die Radfahrer müssen also auch hier wieder die Vorfahrt gewähren. Aber immerhin wurden jetzt neuartige Bordsteinkanten verwendet, so dass die bisherige hoffentlich Hoppelei ein Ende hat.

 

Und schließlich geht es mit dem Radweg von Stiebarlimbach nach Schnaid voran, auch wenn es dort jetzt noch ziemlich wüst aussieht.

Verbesserungen in Neunkirchen

Schon vor einiger Zeit wurden die Ränder des Radweges von Neunkirchen nach Hetzles mit weißen Markierungen versehen.

Vor einiger Zeit hatten wir Gelegenheit, im Bauausschuss über die ADFC-Anliegen zu referieren. Diese Markierungen waren einer der Punkte. Sie kosten ja auch fast nichts und dann geht es schnell, wenn man nur will. Wer diesen Weg bei Dunkelheit, verspürt plötzlich ein ganzes anderes Fahrgefühl.

Mit Beschilderungen ist es kostenmäßig ähnlich. An zahlreichen Stellen in Neunkirchen wurden Gehwege für den Radverkehr freigegeben.

Insgesamt eine erfreuliche Entwicklung. Als nächstes wird man um bauliche Verbesserungen nicht herumkommen. Wir bleiben dran!

Kreatives Landratsamt

Eine besonders kreative Lösung leistete sich das Landratsamt für eine Problemstelle in Neunkirchen.

Die Querung der Erlanger Straße an der Einmündung in die Henkerstegstraße - beim Café Beck - ist extrem gefährlich. Hier biegen viertelstündlich die Busse der Linie 209 rechts ab bzw. kommen in der Gegenrichtung aus der Erlanger Straße. Nahezu der gesamte Neunkirchener Quellverkehr in Richtung Dormitz/Erlangen läuft über diese Einmündung.

Und nicht immer haben wir einen solch sonnigen Tag. Manchmal soll es auch regnen und ist es dunkel. Man beachte das blaue Schild auf der gegenüberliegenden Seite, das den Weg benutzungspflichtig macht. Wir haben uns - nachdem das Neunkirchener Bauamt sich nicht zuständig fühlte - mehrfach an die Verkehrsbehörde im Forchheimer Landratsamt gewandt.

Von dort erhielten wir lange keine Antwort, so dass wir uns an die Regierung von Oberfranken wandten. Inzwischen ist allerdings Wundersames geschehen. Die Radwegbenutzungspflicht wurde aufgehoben, d.h. der Weg ist nun ein Gehweg mit Freigabe für den Radverkehr.

Tja, für einen Gehweg braucht man keinen markierten Übergang. Nebenbei bemerkt endet hier der Gehweg, denn rechts um die Ecke geht es nur auf der Straße weiter!

Man sagt immer, Radwege sollen von acht bis achtzig benutzt werden können. Würden Sie Ihr Kind hier fahren lassen?

Bürgerinitiative bei Weimar setzt sich für Alltagsradverkehr ein

Eine Bürgerinitiative im Weimarer setzt sich mit Erfolg für den Radverkehr im Alltag ein. Sie kämpft mit den gleichen Problemen, wie wir sie auch hier vor der Haustür haben. Hierzu mehr . . .

Immer noch aktuell, das Radverkehrsbuch des Innenministeriums

Wer sich für Radverkehrspolitik interessiert, kommt um dieses Handbuch nicht herum. In sehr ansprechender und klarer Darstellung werden alle Gesichtspunkte für eine zukunftsweisende Radinfrastruktur angesprochen. Downloaden kann man es hier.

Blick über den Zaun: Madrid fährt Rad

Wer hätte das gedacht. Die autoverliebten Spanier steigen aufs Rad. In Madrid wurde an zahlreichen mehrspurigen Fahrbahnen die rechte Spur für die Radfahrer besonders markiert: Tempo 30 und Radfahrsymbol. Autofahrer sollen hier also langsam den Radfahrern folgen und sie nicht seitlich abdrängen.

Und auch das sieht man immer öfter im Stadtbild: Leihfahrräder mit elektrischer Unterstützung. Offenbar macht dies das Radfahren besonders attraktiv. Und man kommt damit auf jeden Fall schnell und bequem voran.

Terminhinweis

Am 19.02.2018 wird unsere Jahreshauptversammlung stattfinden, für die natürlich noch rechtzeitig schriftlich eingeladen wird.

Wenn Sie sich von unserem Newsletter abmelden wollen, klicken Sie bitte hier.

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Forchheim e.V.
Dreikirchenstraße 21
91301 Forchheim

 

Tel. 09191 / 67640

Vorstand@ADFC-Forchheim.de

 

Abmelden   |   Impressum   Datenschutzerklärung