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In diesem Newsletter:
>   In eigener Sache
>   Jahreshauptversammlung
>   Tourenprogramm 2018
>   Altersfragen
>   Bahnhof Forchheim mit Barrieren
>   Radeln mit dem Landrat
>   Kein Leasing von Dienstfahrrädern
>   Wieviel Verkehr erträgt eine Straße?
>   Die täglichen Verkehrsmeldungen
>   Amsterdam zeigt uns, wie's geht
In eigener Sache

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, enthält dieser Newsletter immer recht persönlich geprägte Einschätzungen. Dies liegt einfach daran, dass man als Verfasser nur Vermutungen anstellen kann, was von der Leserschaft gewünscht wird. Und manches liegt einem einfach auf der Seele.

Wer anderes erwartet, wird ausdrücklich aufgefordert sich zu äußern. Kommentare und Anregungen sind jederzeit erwünscht. Nutzen Sie einfach die Kontaktmöglichkeiten auf unserer Homepage.

Wie entsteht so ein Newsletter? Innerhalb eines Monats laufen in den diversen Medien zahlreiche Meldungen auf, die einen als Radfahrer und verkehrspolitisch Engagierten interessieren, und von denen man glaubt, dass sie auch für andere lesenswert sind. Dazu kommen Nachrichten aus dem Verein hier in Forchheim, auf Landesebene, aus verwandten Gruppierungen usw. usw.

Gerne greifen wir auch Beispiele aus anderen Regionen auf, sozusagen ein "Blick über den Zaun". Das müssen nicht immer nur die paradiesischen Verhältnisse in Kopenhagen oder Amsterdam sein. Wer selbst etwas beitragen will, kann dies gerne tun. Ein Bild und ein kurzer erläuternder Text an unsere Kontaktadresse, das wär's.

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Jahreshauptversammlung

Die Zusammensetzung des Vorstandsteams hat sich geändert. Es setzt sich nunmehr wie folgt zusammen:

Manfred Fluhrer

Gerhard Krahl

Karl-Heinz Trummer

Thomas Putschner

Frank Wessel

Wie bisher ist Frank Wessel der Vorstandssprecher. Er kümmert sich im ADFC Forchheim schwerpunktsmäßig um den Radverkehr in der Stadt. Gerhard Krahl ist zuständig für die Homepage und engagiert sich im Landkreis. Karl-Heinz Trummer ist für die Kasse zuständig. Die beiden Neuen harren noch ihrer Aufgaben.

Näheres zur Jahreshauptversammlung im März.

 

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Tourenprogramm 2018

Das Tourenprogramm für 2018 liegt aus. Es kann auch auf der Homepage herungergeladen werden: www.adfc-forchheim.de

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Altersfragen

Etwas blumig formuliert: Die demographische Entwicklung macht vor dem ADFC nicht halt.

Oder deutlicher: Wir brauchen mehr junge Mitglieder, vor allem im Bereich der Aktiven.

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 19. Februar 2018 wurde eine Graphik zur Altersstruktur unserer Mitglieder gezeigt:

So erfreulich es ist, dass auch Radfahrende immer älter werden - wohl gerade deshalb, weil sie Rad fahren - umso wichtiger ist es, dass von "unten" etwas nachkommt. Na ja, vielleicht muss man einfach mehr für den ADFC werben. Dazu könnte man zum Beispiel diesen Newsletter weiterempfehlen.

 

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Bahnhof Forchheim mit Barrieren

Am 02.01.2018 befassten sich die Nordbayerischen Nachrichten mit diesem Thema: Mit der Barrierefreiheit am umgebauten Forchheimer Bahnhof ist es nicht weit her. Barrierefrei würde ja bedeuten, dass man z.B. mit einem Rollstuhl problemlos zu den Zügen kommt. Dazu bräuchte man funktionsfähige Aufzüge. Und gerade da hapert es. Selbst, wenn die Bahn ihre Aufzüge irgendwann noch in Betrieb nimmt, so ist bei dem Aufzug auf der Ostseite, den die Stadt Forchheim einbauen muss, noch kein Land in SIcht. Sozusagen "Kein Licht im (bereits vorhandenen) Schacht!" Der steht zwar schon, dient aber momentan mehr als Mülleimer. Da passt noch viel rein!

Für die Radfahrenden sind Aufzüge allerdings oft zu klein, vor allem bei mehreren Benutzern. Es bleiben also nur die Treppen.

Nur wie soll man da z.B. ein nicht ganz leichtes E-Bike runter und wieder hoch wuchten? Mit so einer Schiene ging das unter Umständen.

Gesehen im Bahnhof von Pleinfeld. Aber da gibt es Gegenwind! Seitens der Behindertenvertretungen werden solche Schienen seit Jahren abgelehnt, da man dann angeblich das Geländer nicht mehr benutzen kann. Da darf man seine Zweifel haben. Und auf der anderen Seite gibt es ja noch ein zweites Geländer.

Man darf die Skandinavier sicherlich nicht behindertenfeindlich nennen. Dennoch gibt es in Kopenhagen solche Schienen:

Und das auf beiden Seiten! So schmale Schienen sollte man auch bei uns anbringen. Die behindern niemanden und man könnte sein Fahrrad sogar relativ aufrecht schieben.

Aber, da muss wohl noch viel Wasser die Regnitz hinunterfließen, bevor wir das bei uns kriegen.

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Radeln mit dem Landrat

Dass unser Landrat durchaus ein offenes Ohr für den ADFC hat, wollen wir nicht abstreiten. Allein, mit der Umsetzung unserer Anliegen, da hapert es doch noch etwas. Nichtsdestotrotz hatten wir am 20. Februar 2018 Gelegenheit, ihm die Problematik des Geblendetwerdens auf fahrbahnbegleitenden Radwegen hautnah vorzuführen. Bei hereinbrechender Dunkelheit (und beißender Kälte) fuhren wir mit ihm von Kunreuth nach Dobenreuth. Dort verläuft der Radweg neben der Straße, streckenweise mit einem ziemlich tiefen Graben dazwischen und auch unterhalb des Straßenniveaus.

Besonders im Außenbereich von Kurven wird man durch entgegenkommende Autos ganz erheblich geblendet.

Da schwenkt der Autoscheinwerfer notgedrungen über den Radweg, dem Radfahrer mitten ins Gesicht.

Wir haben unserem Landrat nochmals ganz ausdrücklich unsere Bitte vorgetragen, bei solchen Radwegen die Ränder mit einer weißen Linie zu verdeutlichen. Denn wer hier vom Weg kommt, stürzt unweigerlich und kann sich schwer verletzen. Im Pronzip sieht der Landrat die Problematik, möchte aber ohne eine ausdrückliche Stellungnahme der Obersten Baubehörde von sich aus nichts unternehmen. Da half selbst der Hinweis nichts, dass z.B. im Landkreis Fürth solche Markierungen angebracht werden. Aber der ist ja auch Mitglied in der Arbeitsgemeinscahft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK).

Und so sieht es z.B. am neuen Radweg von Gosberg zum Haltepunkt Wiesenthau aus.

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Kein Leasing von Dienstfahrrädern

Interessant zu diesem Thema ist eine Anregung des Personalratsvorsitzenden der TU München, den Beschäftigten über eine Gehaltsumwandlung das Leasen von (Elektro-) Fahrrädern zu ermöglichen. Interessant ist auch die (ablehnende) Antwort des bayerischen Finanzministeriums. Begründet wird dies letztendlich mit einem Steuervorteil, den es zu vermeiden gilt. Man fragt sich, wie das im Zusammenhang mit der steuerlichen Behandlung von Firmenwagen zu sehen ist, deren Kosten unbeschränkt geltend gemacht werden können. Das Antwortschreiben gibt es hier zum Downloaden.

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Wieviel Verkehr erträgt eine Straße?

In der Süddeutschen Zeitung vom 23.02.2018 finden wir eine interessante Gegenüberstellung: Wie viele Personen kann man auf einer 3,50 m breiten Fahrbahn befördern?

Folgende Durchsatzzahlen verdienen Erwähnung:

Im Auto sind es 2.000 Personen pro Stunde. Dabei werden pro Kilometer und Fahrzeug im Mittel 142 g Treibhausgase frei.

Mit dem Fahrrad wären es 14.000 Personen pro Stunde ohne Freisetzung von Treibhausgasen.

Auf unseren Straße und in unseren Städten leisten wir uns - abgesehen von den Abstellproblemen - eine ungeheure Platzverschwendung.

Genaueres in der SZ vom 23.02.2018 im Wirtschaftsteil auf Seite 14.

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Die täglichen Verkehrsmeldungen

Auszug aus den B5-Meldungen an einem ganz gewöhnlichen Wochentag (23.02.2018, 12:55):

Vorsicht auf der A9 München Richtung Nürnberg zwischen Hilpoltstein und Allersberg eine ungesicherte Unfallstelle (12:38)

Vorsicht auf der A73 Bamberg Richtung Suhl zwischen Ebensfeld und Bad Staffelstein-Kurzentrum eine ungesicherte Unfallstelle (12:47)

A3 Nürnberg Richtung Würzburg zwischen Nürnberg/Behringersdorf und Rastplatz Neunhof Unfallaufnahme auf der rechten Spur (12:49)

Die A3 Nürnberg Richtung Passau ist zwischen Kreuz Deggendorf und Hengersberg nach einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen gesperrt. Es gibt eine Umletung über die U83 (12:43)

A6 Heilbronn Richtung Nürnberg zwischen Schwabach-Süd und Kreuz Nürnberg-Süd ein Unfall auf der linken Spur (12:17)

A9 München Richtung Nürnberg zwischen Allersberg und Dreieck Nürnberg/Feucht ein Unfall auf der linken Spur (12:24)

A93 Regensburg Richtung Hof zwischen Regenstauf und Ponholz ein Unfall auf der linken Spur (12:40)

Die B16 Donauwörth - Regensburg ist in beiden Richtungen zwischen der B13 bei Oberstimm und Manching nach einem LKW-Unfall gesperrt. (12:16)

Meistens hören wir uns diese Meldungen unbeteiligt an. Uns betrifft es ja nicht. Das Radio läuft im Hintergrund.

Aber was ist da eigentlich passiert? Wie viele Menschen wurden da getötet? Wie viele haben da Verletzungen davongetragen, an denen sie für den Rest ihres Lebens leiden werden? Wie viel Leid wurde über Familien und Angehörige gebracht?

Dieser tägliche Wahnsinn auf unseren Straßen wird akzeptiert. In Amerika kämpft die Waffenlobby für das Recht auf Waffenbesitz, bei uns ist es die Autolobby.

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Amsterdam zeigt uns, wie's geht

Es macht doch immer wieder Hoffnung, wenn man sieht, was andernorts möglich ist. Vielleicht setzt sich auch bei uns einmal die Einsicht durch, dass es mit dem Verkehr bei uns nicht wie bisher weitergehen kann. Hier der Link zu einem Film über die Situation in Amsterdam.

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Dreikirchenstraße 21
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Tel. 09191 / 67640

Vorstand@ADFC-Forchheim.de

 

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