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In diesem Newsletter:
>   Forchheimer Tag der Ökologie
>   Tag der Jugend in Neunkirchen am Brand
>   Tourentermine
>   Mit dem Rad zur Arbeit
>   Auf nach Frankfurt
>   Bahnhof Forchheim
>   Willy-Brandt-Allee
>   Bericht von der Landesversammlung
>   Fahren im Verband
>   Fette Augen bei der Polizei
>   Mit Auto-Bild im Bild
>   Vorbild Leipzig
>   Unsere nächsten Radtouren
Forchheimer Tag der Ökologie

Am 14. April hatte der ADFC die Gelegenheit, sich beim Tag der Ökologie des Landkreises Forchheim zu präsentieren. An einem Informationsstand konnte man sich über unsere Arbeit und unsere Anliegen informieren.


 

Besondere Aufmerksamkeit fanden die beiden Lastenräder, die uns leihweise zur Verfügung gestellt worden waren.

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Tag der Jugend in Neunkirchen am Brand

Der Markt Neunkirchen am Brand lädt für Samstag, den 12. Mai zu seinem diesjährigen Jugendtag ein. Dieser findet auf dem Gelände des neuen Jugendtreffs "Outback" von 14:30 bis 17:30 Uhr statt. Für Jugendliche jeden Alters werden die verschiedensten Aktivitäten angeboten.

Der ADFC Forchheim ist mit einer Fahrradwerkstatt und einem Verkehrsquiz vertreten. In unserer Werkstatt wollen wir ein oder zwei Fahrräder bis auf die wirklich letzte Schraube zerlegen und auf einer großen Decke auslegen. So soll man sehen, aus wie vielen Teilen so ein Fahrrad besteht.

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Tourentermine

Bitte beachten: Gegenüber dem Tourenheft wurden zwei Termine geändert.

13.05.2018 - "Senftenbergkeller"

27.05.2018 - "Offenes Atelier"

Der Grund ist, dass der Termin für die offenen Ateliers kurzfristig vom 27.5. auf den 13.5. 18 vorverlegt wurde. Da war das Tourenheft schon im Druck.

Termine

Mit dem Rad zur Arbeit

Der Mai wird kommen und mit ihm wie alle Jahre die Aktion von ADFC und AOK. Als ADFC-ler kennt man das natürlich. Also, auf geht‘s!

Wichtig: Unbedingt die Nichtradler animieren, mal das Rad zu benutzen.

Hier geht's zu der Aktion.

Auch im Nadelstreifen mal zum Radl greifen.“

 

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Auf nach Frankfurt

Ein Besuch in Frankfurt lohnt sich immer. Natürlich nicht nur wegen der tollen Verkehrsinfrastruktur – die hat mit Rad fahren offenbar nur wenig im Sinn – oder wegen der Pulvertürme der Geldindustrie, nein, ins Museum soll es gehen.

Eine Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) ließ den SZ-Redakteur „tränenblind“ nach München zurückkehren (SZ vom 23.04.2018, Feuilleton).

„Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt“, so der Titel. Sie zeigt mustergültige Projekte u.a. aus Houston, Portland, Auckland, Barcelona und natürlich Kopenhagen und Utrecht.

Wer einmal in Kopenhagen vom Zug auf den Bahnhofsvorplatz hinausgetreten ist, dem kommen dort wirklich unwillkürlich die Tränen: Überall Radfahrer, selbstverständlich auch mit Kinderanhängern, Fahrbahnen ausschließlich für Radfahrer, Ampelschalungen für den Radverkehr, Treppen mit seitlichen Schienen, usw. usw.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 2. September und zeigt, wie man mit Maßnahmen des Städtebaus die Lebensqualität in der Stadt verbessern kann.

Für die Fahrt nach Frankfurt kann man sogar das Bayern-Ticket verwenden. Dieses gilt bis Kahl am Main, dem ersten Bahnhof hinter der bayerischen Grenze. Dann geht‘s weiter mit dem Tagesticket des RMV bis Frankfurt. Knapp 80 € macht das zusammen für fünf Personen. Das Ticket für den zweiten Teil der Strecke muss man sich u,U. hier im Bahnhof besorgen, dann kann man im RE sitzen bleiben.

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Bahnhof Forchheim

Dieser Anblick, aufgenommen am 15. März 2018, wird uns wohl noch länger erhalten bleiben.

Im Bericht der Nordbayerischen Nachrichten vom 22. April lesen wir, dass die Aufzüge bis auf weiteres nicht in Betrieb genommen werden können. Von Barrierefreiheit ist momentan also keine Spur. Auch wir Radfahrer sind davon betroffen, denn ohne Aufzug ist es ganz schön schweißtreibend, sein Fahrrad die Treppen rauf und runter zu schleppen. Insbesondere mit einem E-Bike hat man seine Last.

Unser Vorschlag, an den Treppen einfach ein paar seitliche Schienen anzubringen, wurde von der Bahn mehrfach abgelehnt. In Kopenhagen geht so etwas ohne Problem. Warum nicht bei uns?

Warum in die Ferne schweifen.

Das Gute liegt so nah wie hier

im Bahnhof von Pleinfeld.

 

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Willy-Brandt-Allee

Der Radweg auf der Westseite der Willy-Brandt wurde im vergangenen Jahr mit einer weißen Linie markiert zur Abgrenzung gegen die Fahrbahn.

Beim Fahren im Dunkeln ist diese Linie ungeheuer hilfreich. Allerdings endet sie schon wieder nach einigen Hundert Metern. Aus diesem Anlass haben wir den Leiter des Forchheimer Tiefbauamtes angeschrieben:

 Sehr geehrter Herr Franz,

wenn man auf der Westseite der Willy-Brandt-Allee auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg in Richtung Norden radelt, hat man teilweise einen bei Dunkelheit sehr nützlichen weißen Strich am rechten Radwegrand, teilweise nicht. Da dieser Weg gerade bei Dunkelheit gegenüber dem Weg auf der anderen Seite bevorzugt wird, meinen wir, dass dieser Strich sehr hilfreich ist, weil Radfahrer von den rechts entgegenkommende Autos leicht geblendet werden können. Dies geschieht trotz der installierten (aber zum großen Teil defekten) Beleuchtung, da ist eine weiße Linie eine gute Orientierungshilfe.

Frtagen:

  1. Kann diese weiße Linie an der Fahrbahnseite des Geh- und Radweges komplett vom Franz-Josef-Strauß-Ring  bis zur Bamberger Straße durchgezogen werden?

Der Bereich zwischen Klosterstraße und Eisenbahnbrücke mag hier eine Ausnahme sein, da hier zwischen Radweg und Gehweg getrennt wird und der Radweg ein Einrichtungsradweg ist, auch hier befürworten wir das Durchziehen der weißen Linie.

  1. Kann die weiße Linie erneuert werden? Sie ist unseres Erachtens recht verschlissen und kann eine Auffrischung gut vertragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Frank Wessel

Inzwischen liegt uns auch eine Antwort vor, allerdings nicht von Herrn Franz, der sich offensichtlich nicht zuständig fühlte, sondern von Herrn Brütting, dem Leiter der Forchheimer Verkehrsbehörde:

Sehr geehrter Herr Wessel,

Ihre Mail i.S. Radwegmarkierung entlang der Theodor-Heuss-Allee / Willy-Brandt-Allee wurde mir zuständigkeitshalber weitergeleitet.
Ich werde das Staatliche Bauamt Bamberg, das als Baulastträger für den Unterhalt der Markierung zuständig ist, auffordern die Markierung wieder herzustellen.
Die Markierung hat den Zweck den notwendigen Sicherheitsabstand zum fließenden Verkehr sicher zu stellen.
Sie wurde deshalb nur dort angebracht, wo der Sicherheitsabstand sonst nicht anders herstellbar ist.
Eine grundsätzliche Markierung von Radwegrändern,  z.B. als Führung oder Orientierungshilfe, ist nicht vorgesehen.
Sie wird von uns, verkehrsgerechtes Verhalten, wie angepasste Geschwindigkeit und Beleuchtung vorausgesetzt, auch nicht als notwendig erachtet und von daher
auch nicht angeordnet.

Mit freundlichen Grüßen

Roland Brütting

Stadt Forchheim • Ordnungsamt / Sachgebietsleiter Verkehrswesen - Feuerwehrwesen

Leider erleben wir diese Reaktion auf unsere Bitten nicht zum ersten Mal. Die Anliegen der Radfahrenden sind zweitrangig, man speist uns mit fadenscheinigen Begründungen ab. Eine derartige Randlinie kostet fast nichts, keiner wird irgendwie in seinen Rechten eingeschränkt, für die Radfahrenden sind sie aber ein erheblicher Sicherheitsgewinn. Wir werden die Angelegenheit weiter verfolgen.

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Bericht von der Landesversammlung
Armin FalkenheinBernadette Felsch

 

Eine neue Landesvorsitzende, ein Radverkehrsgesetz für Bayern und ein Frauennetzwerk waren die Highlights der diesjährigen Landesversammlung in Regensburg.

Armin Falkenhein, der mit achtjähriger Unterbrechung 19 Jahre an der Spitze des ADFC Bayern stand, hatte „kein Interesse an einem runden Jubiläum“, wie er es ausdrückte. Bernadette Felsch wurde zu seiner Nachfolgerin gewählt. Die Reiseverkehrskauffrau und Diplom-Verwaltungswirtin, die auch ein Studium der Politikwissenschaften abgeschlossen hat, gehört seit 1 ½ Jahren dem ADFC-Bundesvorstand an und hat beruflich schon viel für das Verkehrsmittel Fahrrad getan. Es dürfte ihr zu verdanken sein, dass München eine fahrradfreundliche Stadt geworden ist. Wünschen wir Bernadette in dieser neuen Funktion viel Erfolg!

Ein Radverkehrsgesetz für Bayern wurde auf den Weg gebracht. Es soll zahlreiche Richtlinien, die von viel zu vielen Verwaltungsbeamten ignoriert werden, verbindlich vorschreiben. Auch wir, der Kreisverband Forchheim, haben uns hier mit zwei Anträgen eingebracht. Ein Beispiel, wie die Forchheimer Verwaltung weiße Begrenzungslinien ablehnt, findet sich in diesem Newsletter. Der ADFC wird sich nun für ein bayerisches Gesetz einsetzen, das solche und andere von Fachleuten empfohlene Hilfsmittel künftig vorschreibt.  Hoffen wir, dass besagtes Gesetz hier Abhilfe schafft. Weitere Informationen gibt es hier.

Ein anderes Vorhaben heißt Frauennetzwerk. Hier sollen sich Frauen im ADFC Bayern vernetzen, wie es in Nordrhein-Westfalen schon länger geschieht. Man habe, hieß es, dort gute Erfahrungen gemacht. Interessant war, dass es Frauen gab, die dagegen redeten, und ebenso Männer, die dieses Netzwerk befürworteten. Also Sachlichkeit, kein „Kampf der Geschlechter“.

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Fahren im Verband

Kaum zu glauben: In der Straßenverkehrsordnung gibt es besondere Regeln, wenn eine Gruppe von Radfahrern die Straße benutzt.

Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)

§ 27 Verbände

(1) Für geschlossene Verbände gelten die für den gesamten Fahrverkehr ein­heitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß. Mehr als 15 Rad Fahrende dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren. Kinder- und Jugendgruppen zu Fuß müssen, soweit möglich, die Gehwege benutzen.

(2) Geschlossene Verbände, Leichenzüge und Prozessionen müssen, wenn ihre Länge dies erfordert, in angemessenen Abständen Zwischenräume für den üb­rigen Verkehr frei lassen; an anderen Stellen darf dieser sie nicht unterbre­chen.

(3) Geschlossen ist ein Verband, wenn er für andere am Verkehr Teilnehmende als solcher deutlich erkennbar ist. Bei Kraftfahrzeugverbänden muss dazu je­des einzelne Fahrzeug als zum Verband gehörig gekennzeichnet sein.

. . .

Demnach können bereits 16 Radfahrende einen Verband bilden. Das heißt, dass sie als solcher in Zweierreihen auf der Straße fahren können und letztendlich wie ein großes Fahrzeug angesehen werden. Überquert also die Spitze bei Grün eine Straße, so darf der Rest nachfolgen, auch wenn die Ampel inzwischen Rot zeigt.

Gelegentlich mag es in der Praxis durchaus sinnvoll sein, als Verband aufzutreten. Wir denken da etwa an Pendler, die sich im morgendlichen Berufsverkehr die Straße mit den Kraftfahrzeugen teilen müssen, zum Beispiel auf ungesicherten Ortsdurchfahrten.

Man könnte also in einem solchen Fall am Ortseingang warten, bis sich 16 Radfahrende eingefunden haben, und dann geschlossen durch das Dorf fahren. Die letzten Radfahrer müssten dann durch eine entsprechende Kennzeichnung deutlich machen, dass hier ein Verband unterwegs ist, zum Beispiel durch leuchtende Warnwesten.

 

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Fette Augen bei der Polizei

Manchmal kommen einem schon Zweifel, ob man wirklich in einem Land lebt, wo Recht und Ordnung gelten. Zumindest im Straßenverkehr hat man das Gefühl, dass vielen die rechtlichen Vorschriften völlig gleichgültig sind. Und seitens der Polizei bzw. anderer Überwachungsdienste werden Rechtsverstöße allzu oft toleriert. Die Liste der Beispiele aus Radfahrersicht ist lang:

  • Parken auf Geh- und Radwegen
  • Parken auf Schutzstreifen für den Radverkehr
  • Öffnen von Fahrzeugtüren, ohne auf andere zu achten
  • Rechtsabbiegen ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer
  • Viel zu geringe Abstände beim Überholen
  • Überholen trotz Gegenverkehr auf schmaler Fahrbahn
  • Befahren von Feldwegen, die zwar für den landwirtschaftlichen Verkehr, aber nicht für die Allgemeinheit freigegeben sind.
  • Missachtung von Geschwindigkeitsbegrenzungen z.B. in 30er – Zonen
  • Unerlaubtes Befahren von Fußgängerzonen

 

Gerade das Mitbenutzen von Geh- und Radwegen zum Parken ist ein großes Ärgernis, das mehr oder weniger auch von der Polizei ignoriert wird. Wohin soll denn da ein Radfahrer ausweichen? Soll er runter auf die Straße oder auf dem Gehsteig fahren, wo unter Umständen Fußgänger gefährdet werden? Und oft ist selbst dort so wenig Platz, dass man mit einem Kinderwagen oder gar einem Rollstuhl oder Rollator nicht mehr durchkommt. Wenn man Autofahrer darauf anspricht, wird man nicht selten auch noch beschimpft.

Was die Feldwege angeht, so möchte man dort zum Beispiel mit Kindern spazieren gehen, ohne dass diese von Kraftfahrzeugen gefährdet werden. Auch wenn es ein Autofahrer – aus welchen Gründen auch immer – besonders eilig hat, dort hat er einfach nicht zu suchen. Dieses ärgerliche Verhalten kann täglich auf dem Weg zwischen Hetzles und Effeltrich besichtigt werden. Und es wird augenzwinkernd akzeptiert.

Dabei wäre es ganz einfach, solche Verstöße zu ahnden: Fest installierte Radargeräte zur Geschwindigkeismessung, Polizeistreifen gegen Gehwegparker, technische Assistenten für das Rechtsabbiegen an Lastkraftwagen, Fußgänger und Radfahrer freundliche Ampelschaltungen ohne Zwangspause auf der Mittelinsel, usw. usw.

Und was hat das mit fetten Augen zu tun? "Hacer una vista gorda" heißt es im Spanischen: "Ein fettes Auge machen." Im Deutschen drückt man die Augen zu.

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Mit Auto-Bild im Bild

Neulich beim Frisör: Auto-Bild mit SUV-Spezial!

Als Radfahrer verkehrt man ja eher selten in den Kreisen sportlicher (?) Automobilisten. Doch mit Auto-Bild wird man kompetent informiert, z.B. über den neuen G 63 von Mercedes. Ab 150.000 € ist man dabei. 585 PS, wow! Da lässt sich‘s fahren, über Stock und über Stein. Da blubbert das Testosteron in den Adern. Leider erst ab Juni, wenn die Karre beim Händler steht. Schade!

Ein Foto wollen wir hier lieber nicht zeigen. Das müssten wir aus der Auto-Bild kopieren. Und man weiß ja nie, wie die darauf reagieren.

Wer's aber genauer wissen will, hier geht‘s zur Bild: www.autobild.de/specials/suv-special

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Vorbild Leipzig

Neulich in Leipzig: Was haben die mit der Innenstadt gemacht? Zahlreiche Straßen sind für Autos gesperrt bzw. nur im Schritttempo zu befahren. Und dann dies: Fahrradbügel über Fahrradbügel. Zahlreiche Parkplätze wurden für die Radfahrer umgebaut. Wo hat man so etwas schon einmal gesehen?



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Unsere nächsten Radtouren

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