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In diesem Newsletter:
>   Neuer Radweg Eggolsheim-Neuses
>   Bekannte im Kreistag
>   ADFC Mittagsgespräch
>   Abbiegeassistenten
>   E-Bike-Kurse
>   VG Dormitz
>   Neunkirchen Erlanger Straße
>   Engstelle Bahnhof Ostseite
>   Bahnhof Forchheim
>   Kirchehrenbach
>   Fahrradunfall Effeltrich
>   Mausefalle Wiesenthau
>   Schwarze Schafe
>   Verkehrsregeln für Radfahrer
>   Unsere nächsten Radtouren
Neuer Radweg Eggolsheim-Neuses

Am 29.06.2018 wurde der neue Radweg zwischen Eggolsheim und Neuses seiner Bestimmung übergeben.

Bürgermeister Schwarzmann berichtete u.a. von den Kosten des 600 m langen neuen Wegstücks. Von den über einer Million wurden 480.000 € vom Freistaat, 55.000 € vom Landkreis Forchheim übernommen. Für den Rest musste die Gemeinde aufkommen, worin aber eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen wie die Neugestaltungen diverser Einmündungen enthalten sind. Dieser Weg erfüllt verschiedene Funktionen, nicht nur die Verbindung zwischen Eggolsheim und Neuses. Mit ihm ist nun auch der Bahnhof Eggolsheim sicher per Rad zu erreichen. Zudem schafft er eine neue Verbindung zwischen dere Kanal- und der Talroute des Regnitzradweges.

Wie mehrere Wege in Eggolsheim trägt dieser Weg weiße Randmarkierungen, die der Landkreis und das Staatliche Bauamt an ihren Wegen bislang ablehnen. Den ADFC freut es und findet Herrn Schwarzmann sehr sympathisch.

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Bekannte im Kreistag

Wir verstehen uns ja als Lobby aller Radbenutzer. Dabei sind Kontakte zu Entscheidungsträgern besonders wichtig. Hier geht es um unsere Kreisräte im Landkreis Forchheim. Für unsere Arbeit wäre es hilfreich, wenn wir diese direkt ansprechen könnten. Teilen Sie uns - natürlich nur wenn Sie wollen - bitte mit, ob sie den einen oder anderen Kreisrat persönlich können. Das gilt natürlich auch für unsere Kreisrätinnen. Hier unsere Adresse: verkehrspolitik@adfc-forchheim.de.

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ADFC Mittagsgespräch

Am 21.06.2018 waren zwei unserer Vorständler beim Mittagsgespräch des ADFC in München. Zu Gast war dieses Mal der Chef dersdänischen Fahrradverbandes Klaus Bondam, der das Kopenhagener Radnetz maßgebend mitgestaltet hat.

Sein Vortrag war natürlich ein Highlight. So listete er - nach einem kurzen Fahrradausflug am Vortag - alle Mängel der hiesigen Radfahrinfrastruktur auf: Umständliche Wegführung, komplizierte Regelungen an Knotenpunkten, plötzlich endende Radwege, hohe Stolperkanten, fehlende Abstellanlagen usw. usw. Alles altbekannte Dinge, mit denen wir uns seit Jahren abmühen.

Radfahrer wollen zügig und "straigt forward" vorankommen, so sein Credo. Tja, auch wir ADFCler träumen davon. Erfrischend, dass es solche Menschen noch gibt. Hier etwas ausführlicher auf der Seite des Landesverbandes.

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Abbiegeassistenten

Im Rahmen einer Online-Petition wird Verkehrsminister Scheuer aufgefordert, endlich dafür zu sorgen, dass nach den zahlreichen Ankündigungen endlich Abbiegeassistenten zur Pflicht gemacht werden. Wer will, kann diese Petition hier unterzeichnen.

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E-Bike-Kurse

Der ADFC Forchheim bietet in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt im Rahmen der Seniorenbetreuung weiterhin E-Bike-Kurse an. Derzeit laufen die Vorbereitungen für Kurse in Neunkirchen am Brand und Ebermannstadt. Die genauen Termine stehen allerdings noch nicht fest.

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VG Dormitz

Im Gemeinderat von Dormitz war die Stimmung bei der letzten Sitzung auf dem Tiefpunkt. Ein Rosenbacher Bürger hatte sich in der Öffentlichkeit ziemlich negativ über die Arbeit der VG und über den Bürgermeister Herrn Bezold geäußert: Siehe FT vom 22.06.2018  und Leserbrief im Schwabachbogen  (Ausgabe 11/18, S. 37). Es mag ja sein, dass dieser Herr Eckert über das Ziel hinaus geschossen ist,  seitens des ADFC haben wir leider durchaus ähnliche Erfahrungen gemacht. Gerade auf der Dormitzer Ortsdurchfahrt riskiert man als Radfahrer sein Leben. Jeder, den man anspricht, bestätigt einem das.

Und das war die Antwort an den Rosenbacher.

Übrigens, in den Gemeinderäten von Dormitz, Kleinsendelbach und Hetzles gibt es nur "Geheimräte". Nirgends findet man eine Möglichkeit, sich telefonisch oder per Mail an sie zu wenden.  Vorbildlich ist es hingegen bei der Stadt Forchheim geregelt, wo jeder Stadtrat seine E-Mailadresse hat.

 

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Neunkirchen Erlanger Straße

Seitens des ADFC-Forchheim haben wir vor Kurzem die Marktgemeinderäte von Neunkirchen am Brand angeschrieben und auf die immer noch unhaltbare Situation an der Einmündung der Erlanger Straße hingewiesen.

Wir hatten uns deswegen vor einiger Zeit auch schon an die Regierung von Oberfranken gewandt, bisher aber noch keine Antwort erhalten.

Immerhin soll die Angelegenheit noch einmal in einer der kommenden Marktgemeinderatssitzungen aufgegriffen werden.

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Engstelle Bahnhof Ostseite

Wer in Forchheim von der Adenauerallee kommend der B470 folgt und dort die Bahn überquert, gelangt nach wenigen Metern an eine unglaubliche Engstelle:

Kann es sein, dass die Bahn da einfach eine Mauer auf den Gehweg baut? Es fehlen einem die Worte.

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Bahnhof Forchheim

Das Trauerspiel am Forchheimer Bahnhof nimmt immer groteskere Züge an. Vor Kurzem konnte man zwar die Tür eines Aufzuges öffnen und schließen, gefahren ist er aber nicht. Man kann nur hoffen, dass das endlich mal ein Ende nimmt. Wie steht es inzwischen mit dem vierten Aufzug an der Ostseite, für den die Stadt Forchheim zuständig ist? Nach wie vor fordern wir seitliche Schienen an den Treppen, auf denen man sein Fahrrad entlang schieben kann. Ein E-Bike zu tragen ist ja wohl eine Zumutung. Und an den Aufzügen werden sich garantiert Staus bilden, wenn mehrere Bahnbenutzer rauf oder runter wollen.

Kirchehrenbach

Kirchehrenbach auf den beiden meistbefahrenen Straßen durchfahren, das tun die Radler mit gemischten Gefühlen. Doch die Fernradwege führen über diese Straßen, und sie können auch nicht anders gelegt werden. So dachten wir, bis uns die Bürgermeisterin eines Besseren belehrte. Sie wies auf eine Umfahrung hin, die zwar um mehr als einen Kilometer länger ist, auf der man aber nur noch die letzten 500m auf der Hauptstraße fahren muss. Am 22.06.2018 fuhr sie diese Route mit uns ab.

Wie man sieht, besteht diese Umfahrung aus Rasengittersteinen, ist aber landschaftlich schön. Worauf sie uns auch hinwies: Gastronomie, Bäcker und Metzger sind für Fernradler nützlich, auch die Kirche lädt zum Verweilen ein. Möglicherweise ist die Umgehungsroute ein guter Geheimtipp für lokale Radler, aber für ortsfremde Fernradler scheint der Weg durch den Ort doch der geeignetere zu sein.

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Fahrradunfall Effeltrich

Vor etwa einem Jahr ereignete sich in Effeltrich ein tödlicher Unfall. Eine Radfahrerin wurde von einem PKW angefahren. Sie verstarb wenige Tage später. Wie die Forchheimer Polizei mitteilt, ist die Angelegenheit bis heute nicht vollständig geklärt. Die Staatsanwaltschaft wartet noch auf ein Gutachten. Wann es zu einer Verhandlung kommen wird, steht noch nicht fest.

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Mausefalle Wiesenthau

Da haben Planer und Nutzer wohl unterschiedliche Vorstellungen.

Wer von Gosberg kommend am Haltepunkt Wiesenthau auf den Radweg nach Reuth wechseln will, soll zunächst geradeaus weiter fahren, dann runter auf die Staatsstraße, auf dieser links abbiegen und dann  diese überquerend auf den Reuther Radweg wechseln. Diese Gruppe hat das - wie viele andere auch - wohl nicht verstanden. Intuitiv benutzt sie die Querungshilfe und fährt links auf dem neuen Radweg weiter. Aber der endet vor dem Bahnübergang, so dass man gezwungen ist, auf der Staatsstraße links auf der Fahrbahn um die Kurve zu gehen, wo unmittelbar dahinter der Radweg nach Reuth beginnt.

Warum war es beim Bau des neuen Radwegs nicht möglich, die paar Quadratmeter, auf denen nur schütteres Gras wächst, zu erwerben und den Weg sicher um die Kurve zu führen? Vermutlich ist die Fläche im Besitz der Bahn und die gibt nichts her..

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Schwarze Schafe

Warum soll es bei uns anders sein: Auch unter Radfahrers gibt es Schwarze Schafe. Leider fallen vor allem diese in der Öffentlichkeit negativ auf und schädigen das Image der Radfahrenden. Wir als ADFC werden immer wieder darauf angesprochen, wir sollten doch gefälligst erst einmal unsere Mitglieder auf regelgerechtes Verhalten hinweisen. Als wären wir die Lehrmeister und für das Verhalten manch Unvernünftiger verantwortlich.

Wir können diese höchstens im Fall des Falles direkt ansprechen - und das sollten wir auch tun! Vor allem hierauf sollte man achten:

"Geisterfahrer" leben gefährlich, denn abbiegende Autofahrer haben oft genug damit zu tun, sich auf den Verkehr zu konzentrieren, und rechnen nicht mit solchen Falschfahrern.

Auch auf Zweirichtungswegen sollte man immer rechts fahren, gerade vor Kurven bei schlechten Sichtverhältnissen. Zusammenstöße haben oft schreckliche Folgen.

Rote Ampeln sollte man schon respektieren, auch wenn man manchmal sinnlos an einer Abbiegespur ohne Abbiegende aufgehalten wird.

Auf freigegebenen Gehwegen sollte man wirklich nur Schritt fahren, vor allem, wenn man Fußgängern begegnet.

Mancher mag zwar ohne Licht seinen Weg finden, aber von anderen Verkehrsteilnehmern wird er übersehen.

Benutzer von Rennrädern sind in der Regel flott unterwegs und überholen gerne mal rechts oder links. Der Einsatz einer Klingel schafft hier Klarheit. Die Kosten dafür sind minimal und zumutbar.

Und ein Handzeichen wäre bei der Absicht abzubiegen auch nicht schlecht. Gerade bei unseren Ausfahrten in der Gruppe verhindern solche Handzeichen unnötige Zusammenstöße.

A propos schwarze Schafe:

Ein Wirtschaftler, ein Physiker und ein Mathematiker fahren im Zug, als sie draußen ein schwarzes Schaf entdecken. Der Wirtschaftler: "Holla, in dieser Gegend gibt es schwarze Schafe. Damit kann man ein Geschäft aufziehen." Der Physiker: "Das kann man so nicht sagen. Richtig wäre, dass es hier mindestens ein schwarzes Schaft gibt." Selbst dem kann der Mathematiker nicht zustimmen: "Hier gibt es mindestens ein Schaf, das mindestens auf einer Seite schwarz ist."

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Verkehrsregeln für Radfahrer

Nicht alle Radfahrenden wissen wirklich 100%-ig über die für sie geltenden Bestimmungen Bescheid. Beim unserem Bundesverband gibt es eine sehr ausführliche Übersicht zum Verkehrsrecht für Radfahrende.

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Unsere nächsten Radtouren

29.03.2019
Critical Mass Experience - Besuch des CM-Event in Nürnberg

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02.04.2019, 18:00 Uhr
Saison-Auftakt der Feierabendtouren
Am Dienstag, den 2. April 2019 starten auch heuer wieder die beliebten Feierabend-Radtouren des ADFC-Forchheim in Zusammenarbeit mit der AOK. Sie stehen unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Uwe Kirschstein und werden um 18.15 Uhr auf dem Parkplatz vor dem AOK-Gebäude, Löschwöhrdstrasse 3 eröffnet.   Die kostenlosen Touren bieten Alltags- und Tourenradler/innen und allen, die Freude an der Bewegung haben die Möglichkeit, Anspannung und Stress abzubauen, die Muskulatur so...

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07.04.2019
Sternfahrt zum Frühjahrsmarkt nach Neunkirchen am Brand

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14.04.2019
Oberfranken erobern

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21.04.2019
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