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In diesem Newsletter:
>   Radeln mit dem Landrat am 28. Juli
>   Helfer fürs Codieren gesucht
>   Fahrräder in der Bahn
>   Briefe an Landtagsabgeordnete
>   Landtagsdelegation in Kopenhagen
>   Aigners Pläne
>   "Geht das eigentlich auch anders?"
>   Unfallstatistik
>   Einstellungen zum Radfahren
>   Radfahren mit dem SUV
>   Unsere nächsten Radtouren
Radeln mit dem Landrat am 28. Juli

Wir treffen uns um 14:00 Uhr am Rathausbrunnen in Forchheim.

Nach Stiebarlimbach führt die diesjährige Tour „Radeln mit dem Landrat“, in der es auch Gelegenheit zu Gesprächen über die Radverkehrspolitik geben soll. Wir hoffen dabei auf eine ähnlich lebhafte Diskussion wie 2017.Die Fahrt geht über einen neuen Radweg in Eggolsheim, durch die neue Bahnunterführung und weiter nach Hallerndorf. Über den ebenfalls neuen Radweg nach Stiebarlimbach geht es dann zur Baustelle, bei der die Fortsetzung nach Schnaid entsteht. Nach einer kleinen Stärkung am Bierkeller treten wir den Heimweg an.

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Helfer fürs Codieren gesucht

Unser Codier-Team braucht dringend Unterstützung!

Das Codieren von Fahrrädern durch den ADFC erfährt in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit. Wenn ein Fahrrad mit einem Code versehen ist, kann es beim Wiederauffinden seinem Besitzer problemlos wieder zugeführt werden. Nicht nur im Falle eines Diebstahls! Oft bedienen sich irgendwelche Typen eines zufällig herumstehenden Fahrrades, legen damit vielleicht nur eine kurze Strecke zurück und stellen es irgendwo ab. Wenn es dann z.B. von der Polizei aufgefunden wird, weiß man ohne Code nicht, wem es gehört.  Der in den Rahmen eingravierte Code hingegen enthält eindeutige Angaben zum Standort und zum Namen des Besitzers, so dass  dieser sein Rad unkompliziert zurückerhält.

Leider ist unser Team zum Codieren derzeit unterbesetzt. Auch müssen für ausscheidende Mitglieder in naher Zukunft Nachfolger gefunden werden. Je mehr Personen zum Codieren zur Verfügung stehen, desto weniger Einsätze kommen auf den einzelnen zu. Diese finden in der Regel an Samstagen von 10:00 bis 14:00 Uhr statt, und zwar bei Fahrradhändlern in Forchheim und Umgebung, also auch in Neunkirchen am Brand, Erlangen, Herzogenaurach, Ebermannstadt usw.

Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele bereit erklären würden, bei diesen Aktionen mitzumachen, die auch mit einer kleinen Entschädigung honoriert werden. Bitte melden Sie sich, auch wenn Sie sich nur einmal unverbindlich informieren wollen, unter dieser Adresse.

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Briefe an Landtagsabgeordnete

Der Wahlkampf nimmt Fahrt auf und wir wollen die Gelegenheit nutzen, unsere Anliegen bei den lokalen Abgeordneten vorzubringen. Wir haben dies getan in gleichlautenden Briefen an Markus Ganserer von den Grünen und Thorsten Glauber von den Freien. Ein Schreiben an Michael Hofmann, CSU ist in Vorbereitung.

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Landtagsdelegation in Kopenhagen

Im Juni reiste der Wirtschaftsausschuss des bayerischen Landtags nach Kopenhagen, um sich über die dortige Verkehrsinfrastruktur für Fahrräder zu informieren. Na, da hoffen wir mal, dass etwas hängengeblieben ist und sich das auf unsere hiesige Infrastruktur durchschlägt. Hierzu die entsprechende Pressemitteilung des Landtags.

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Aigners Pläne

Für den Verkehr ist ja neuerdings Frau Aigner zuständig. Was wohl die Gründe für die Verschiebung waren? Hat sich Herr Herrmann zu sehr für den Radverkehr engagiert, so dass man ihn etwas bremsen musste? Wie es aussieht, sind die Zuständigkeiten noch im Fluss. Was Rechtsfragen angeht, so ist laut Auskunft eines Mitarbeiters der Obersten Baubehörde immer noch das Innenministerium zuständig, wohingegen Bauangelegenheiten beim neuen Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr angesiedelt werden sollen. Man darf gespannt sein, ob den vielen wohlklingenden Worten der letzten Jahre nun auch Taten folgen werden.

Auf der Ministeriumshomepage werden sie zusammen mit Seilbahnen(!) zumindest angekündigt. Seilbahnen in der Stadt, Lufttaxis zur Lösung der Verkehrsprobleme, na ja.

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"Geht das eigentlich auch anders?"

Im Zeitmagazin vom 28.06.2018 findet sich ein höchst lesenswerter Artikel über das Radfahren in verschiedenen Städten Europas. Der Reporter beschreibt dort alles, was wir bei uns so alltäglich am eigenen Leib erleben.

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Unfallstatistik

Inzwischen liegen die Zahlen für 2017 vor. Diese Tabelle stammt vom Bundesamt für Statistik und zeigt, dass im letzten Jahr wieder zahlreiche Radfahrer im Straßenverkehr getötet worden sind.

382 Tote in einem Jahr bedeutet, dass im Durchschnitt in Deutschland jeden Tag ein Radfahrer getötet wird. In einer Pressemitteilung werden Zahlen weiter aufgeschlüsselt.

Demnach waren 155 der Getöteten älter als 75 Jahre. Dies liegt sicherlich auch an der Zunahme der gerade von Senioren bevorzugten Pedelecs, die in der Handhabung nicht immer ganz einfach sind.

Bei 137 tödlichen Unfällen waren PKW beteiligt. 37 Tote waren beim Abbiegen von LKWs zu verzeichnen, ein Umstand, der alle Verantwortlichen aufrütteln sollte, für Regelungen zu sorgen, die solche Unfälle verhindern.

In ihrer Online-Ausgabe vom 10.07.2018 beschreibt die FAZ sehr deutlich die Situation bei der Frage von Abbiegeassistenten: Die letzten Verkehrsminister - Welcher Partei haben sie wohl angehört? - haben diesem Problem nur wenig Beachtung geschenkt. Und der derzeitige Verkehrsminister will auf eine europäische Regelung warten, d.h. in allen Mitgliedsstaaten sollen die gleichen Vorschriften gelten. Das wird seine Zeit dauern. Es ist dringend notwendig, hier sofort zu handeln, notfalls im nationalen Alleingang. Was spricht denn dagegen, durch entsprechende finanzielle Regelungen dafür zu sorgen, dass alle Busse und LKW mit solchen Vorkehrungen ausgestattet werden.

Mehr SIcherheit kann man auf vielfältige Art und Weise erreichen. Ampeln, die bei Annäherung von Radfahrern reagieren und zu blinken beginnen, Ampelschaltungen, bei der alle Kraftfahrzeuge Rot bekommen und alle Übergänge für Fußgänger und Radfahrer gemeinsam Grün erhalten, usw. usw.

Selbst eine billige Kamera, mit der der seitliche Weg erfasst wird, wäre schon ein Anfang. Man müsste eben nur wollen. Davon ist derzeit aber wenig zu spüren.

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Einstellungen zum Radfahren

Einer Umfrage von Roger Geller, einem Verkehrsplaner im amerikanischen Portland, folgend gibt es in der Bevölkerung folgende Einstellungen zum Radfahren:

Demnach fahren knapp ein Prozent unbeeindruckt von Witterung und dem Zustand von gegebenenfalls vorhandenen Radwegen immer mit dem Fahrrad.

Sieben Prozent sind "zuversichtlich (confident)". Wenn die äußeren Umständen es erlauben, benutzen sie das Fahrrad.

Sechzig Prozent würden gerne mit dem Fahrrad fahren, unterlassen dies aber auf Grund der mangelhaften Radfahrinfrastruktur.

Für die restlichen 33 % kommt das Fahrrad aus verschiedenen Gründen grundsätzlich nicht als Verkehrsmittel in Frage.

Für wen machen wir also Verkehrspolitik?

Es geht nicht um die unerschrockenen "Kampfradler", die sich mit den vorhandenen Gegebenheiten arrangiert haben. Unser Augenmerk gilt vor allem den Ängstlichen und Reservierten, die zwar das Fahrrad gerne benutzen würden, jedoch wegen der zahlreichen Mängel in den Strukturen derzeit davor zurückschrecken. Nur wenn sie sichere und zuverlässige Wege vorfinden, würden sie auf das Fahrrad umsteigen. Um diesen Personenkreis müssen wir uns vordringlich kümmern.

Die Mängelliste ist uns hinreichend bekannt:

  1. Radwege, die plötzlich und oft unangekündigt enden.
  2. Einmündungen, wo Radfahrende stets dem Autoverkehr die Vorfahrt gewähren müssen.
  3. Bordsteinkanten, die das Fahrrad und auch die Wirbelsäule ruinieren.
  4. Ampelschaltungen, wo Radfahrer stets warten müssen, zum Teil auf vom Verkehr umbrausten Verkehrsinseln.
  5. Wegweisungen, wo man oft nicht weiß, wie es weitergeht.
  6. Fahrbahnbegleitende Wege, wo einen bei Dunkelheit die entgegenkommenden Autofahrer blenden.

Wir bringen diese Punkte immer wieder bei den zuständigen Stellen vor. Bei den Staatlichen Bauämtern, bei der Stadt Forchheim, im Landratsamt, beim Landrat. Der Erfolg dieser Bemühungen ist eher bescheiden.

Da einige der vorgeschlagenen Maßnahmen mit Kosten verbunden sind, haben wir uns auf die Randmarkierungen an Radwegen versteift. Die Kosten wären minimal, andere Verkehrsteilnehmer würden in keinster Weise eingeschränkt. Dennoch weigert sich insbesondere der Kreis Forchheim, die Wege an den Kreisstraßen so zu markieren.

Lediglich der Bürgermeister von Eggolsheim schafft in seiner Gemeinde vorbildliche Radwege, wie z.B. in Richtung Bammersdorf und zum Bahnhof nach Neuses. Diese Wege sind auch bei schlechtem Wetter und bei Dunkelheit befahrbar, eine wesentliche Voraussetzung für das Radfahren im Alltag.

Radweg nach Bammersdorf

Neuer Radweg nach Neuses

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Radfahren mit dem SUV

Man traut seinen Augen kaum. Immer öfter werben Autokonzerne mit dem Fahrrad. Mit dem SUV hinaus in die Natur und dann aufs Fahrrad! Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt.

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Unsere nächsten Radtouren

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