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In diesem Newsletter:
>   AG-Rad in Forchheim
>   Im toten Winkel
>   Marode Straßen
>   Plakate weg
>   Tourenprogramm
>   Tourenleiterseminare
>   Zugang für Aktive
>   Neuer Radweg in Weiher
>   Radweg bei Unterschöllenbach
>   Radweg zwischen Langensendelbach und Effeltrich geplant
>   Landtagsarbeit
>   Radverkehrskonzept Thüringen
>   Das neue Jahr
>   Feedback
>   Datenschutz, Abmeldung
AG-Rad in Forchheim

„Radwege ausbauen“ war der Titel eines Zeitungsartikels, der uns kurz vor Weihnachten aufhorchen ließ. Auf einer Bürgerversammlung war den Teilnehmern das Thema Radwege wichtig, und insbesondere unser Anliegen einer Markierung des Radwegrandes wurde dort vorgebracht. Dann hieß es, man wolle eine „Arbeitsgruppe Rad“ gründen. So etwas gibt es zwar schon seit ca. 30 Jahren in Forchheim, diese Gruppe ist jedoch eingeschlafen. Das lag nicht zuletzt daran, dass immer weniger ADFC-Aktive sich hier engagierten. Nun aber soll es ein Vorsatz fürs neue Jahr sein, hier engagiert mitzumischen und der Arbeitsgruppe wieder Leben einzuhauchen.

 

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Im toten Winkel

. . . titelte das Magazin der Süddeutschen Zeitung am 20.12.2018. Eine junge Frau war am 21.09.2016 an ihrem dreißigsten Geburtstag in München von einem LKW beim Rechstabbiegen überfahren und getötet worden.

Ein Fall unter vielen! Über 30 Radfahrinnen und Radfahrer sind 2018 bei ähnlichen Unfällen ums Leben gekommen. Doch was bleibt davon in unserer Erinnerung? Eine kurze Pressenotiz, vielleicht ein etwas längerer Artikel, wenn es sich um einen besonders tragischen Unfall handelt, nach wenigen Tagen ist alles wieder vergessen. Bis zum nächsten Unfall. Und es hört nicht auf!

Sehr ausführlich beschäftigt sich das SZ-Magazin mit diesem Unfall. Und der Artikel berührt. Wird einem doch vor Augen geführt, welches Leid hinter all den Verkehrsmeldungen steckt, die tagtäglich auf uns einprasseln: Lange Staus auf Grund von Unfällen, Aufräumungsarbeiten, Bergungen, von was und wem auch immer.

Doch wie reagieren unsere Politiker darauf? Bis 2030 und länger kann es dauern, bis sich alle(!) - nicht nur die Länder innerhalb der EU - auf Vorschriften zum Anbringen von Abbiegeassistenten geeinigt haben.

Ein Verkehrsminister, der tatenlos zusieht, muss sich sagen lassen, dass er den Tod von Verkehrsteilnehmern billigend in Kauf nimmt. Es gibt zahlreiche länderspezifische Regelungen: Rauchverbot am Steuer in norwegischen Innenstädten, Bereithalten einer Ersatzbrille in der Schweiz, Schneekettenmitnahme im Norden Spaniens, Bereithalten von Ersatzbirnen in Spanien, besondere Warnschilder an Wohnwagen in Italien, usw. usw.

Unsere Poltik schafft es nicht, im autoverrückten Deutschland Vorschriften zu erlassen, die solche Unfälle verhindern. Eine Rückfahrkamera, eine Seitenkamera, Ultraschallsesnsoren sind für einen Spottpreis zu haben und schnell montiert. Mit einer Seitenkamera, deren Bild beim Setzen des rechten Blinkers auf dem LKW-Monitor erscheint, übersieht der Fahrer das Geschehen neben seinem Fahrzeug. Das entbindet ihn natürlich nicht von seinen sonstigen Sorgfaltspflichten, vermeidet aber mit großer Wahrscheinlichkeit solche Abbiegunfälle.

Und der ADFC? Seitens des Bundesvorstandes erhält man die Antwort, dass der ADFC Billiglösungen ablehnt.

"Der ADFC setzt nicht auf Billiglösungen, die in der Zuverlässigkeit weit hinter dem Stand der Technik zurückbleiben."

Dann lieber gar nichts und warten auf die Autoindustrie. Das kann so nicht stehen bleiben. Die Deutsche Umwelthilfe hat mit wenig Personal und einigen Gerichten sehr viel erreicht. Eigentlich sollten wir das als ADFC auch schaffen.

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Marode Straßen

Mit dem Zustand der Kreisstraßen befasste sich der Forchheimer Kreistag in seiner Oktober-Sitzung. Kreisbauamtschef Dieter Els präsentierte eine Liste der Straßen, an denen Sanierungsmaßnahmen längst überfällig seien. Dafür seien erhebliche finanzielle Mittel vonnöten. Kreiskämmerin Carmen Stumpf hielt dagegen, es seien immer ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt worden, die allerdings nicht immer in Gänze eingesetzt worden seien. Wie dem auch sei, für uns ADFCler ist interessant, welche Mittel für die Verbesserung der Radwegeinfrastruktur eingeplant sind. Wir haben daher Anfang November Frau Stumpf bzw. Herrn Els gebeten, uns entsprechende Auskünfte zu erteilen.

Wir hatten uns das einfacher vorgestellt, als es zu sein scheint. Obwohl uns der gesamte Haushalt 2018 (immerhin ein Buch mit mehreren Hundert Seiten) zur Verfügung gestellt wurde, haben wir auf die Schnelle nicht die gewünschten Zahlen gefunden. Inzwischen haben wir vom Tiefbauamt ausführlicheres Zahlenmaterial bekommen. Das werden wir nun durchforsten. Letztendlich geht es uns um den Vergleich der Investitionen für den Auto- bzw. Radverkehr. Schlecht ist, wer Schlechtes dabei denkt.

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Plakate weg

Unsere Plakataktion hat sich zumindest in zwei Presseartikeln positiv niedergeschlagen. Wo allerdings drei unserer Plakatständer abgeblieben sind, wissen wir bislang nicht: Willersdorf am Radweg nach Stiebarlimbach, Schlaifhausen am Radweg nach Dietzhof, Effeltrich am Radweg nach Poxdorf.

Die Gemeindeverwaltungen wissen von nichts. Wenn der materielle Wert sich auch in Grenzen hält, letztendlich ist es Diebstahl. Wen die Plakate wohl gestört haben?

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Tourenprogramm

Das Tourenprogramm für 2019 ist fertiggestellt und geht in den nächsten Tagen in Druck. Wir werden es auf jeden Fall bei unserer Jahreshauptversammlung im kommenden Februar auslegen.

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Tourenleiterseminare

Auch in 2019 bietet der ADFC Landesverband wieder Tourenleiterseminare an. Die Seminare richten sich an erfahrene TourGuides, sowie an Interessierte, die gerne vom ADFC ausgeschriebene Radtouren in Gruppen führen möchten und dafür vorher das Handwerkszeug, also eine solide Ausbildung, in die Hand bekommen.

  • Grundseminar für ADFC-Tourenleiter (bisher noch ohne Ausbildung): 3. - 5. Mai 2019
  • Aufbauseminar für ADFC-Tourenleiter mit Erlangung des Zertifikates „ADFC-TourGuide“ (Voraussetzung Grundseminar): 18. - 19. Mai 2019

Beide Seminare finden in Eichstätt statt. Es ist eine gültige Erste-Hilfe-Kurs-Bescheinigung, die nicht älter als drei Jahre ist, notwendig. Diese kann nachgereicht werden.

Interessenten melden sich hier.

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Zugang für Aktive

Auf unserer Homepage stellen wir auch Inhalte zur Verfügung, die vielleicht nur einen kleinen Nutzerkreis interessieren. Der "Login für Aktive" funktioniert mit folgenden Daten: adfcmit / aktivFO.

Sie finden dort keine Geheimnisse, sondern z.B. ein Formular für die Reisekostenabrechnung o.ä.

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Neuer Radweg in Weiher

Der Umbau der St 2240 durch Weiher hat sich für uns Radfahrer gelohnt.

Auf einem breiten Zweirichtungsweg geht's hier komfortabel nach Uttenreuth und Erlangen. Allerdings bleibt die Ortsdurchfahrt Dormitz auf dieser wichtigen Verbindung zwischen Neunkirchen/Eckental und Erlangen ein Problem.

Wer hier fährt, riskiert sein Leben. Vor allem am späten Nachmittag, wenn die Pendler nach Hause fahren. Da herrscht viel Hektik und Drängelei. Sicherheitsstreifen würden hier zumindest den Autofahrern anzeigen, dass sie mit Radfahrern rechnen und entsprechend zurückhaltend fahren müssen.

Eine entsprechende Anregung bei der letzten Dormitzer Bürgerversammlung blieb bislang ohne Reaktion.

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Radweg bei Unterschöllenbach

Eine komfortable Verbindung von Ecktental (Brand) über den Kreisel bei Unterschöllenbach nach Erlangen ist hier nach und nach neben der sogenannten Mühlenstraße entstanden. Leider endet dieser Weg an der Einfahrt zur Minderleinsmühle und man muss umständlich über die Sandgruben bei Kleinsendelbach nach Dormitz fahren.

Nach Auskunft des Erlanger Landratsamtes sind die Pläne fix und fertig. Der weitere Ausbau scheiterte allerdings an Grundstücksproblemen auch im Bereich von Dormitz. Der Presse ist nun zu entnehmen, dass es dort in naher Zukunft weitergehen soll. Dann hätten wir eine gute Verbindung in Richtung Eisenstraße, die auch für Kleinsendelbacher interessant wäre.

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Radweg zwischen Langensendelbach und Effeltrich geplant

FT und EN berichteten darüber: Zwischen Effeltrich und Langensendelbach soll der längst überfällige Radweg gebaut werden. Wieder einmal im Zusammenhang mit einer Straßenbaumaßnahme. Sei's drum! Ein nächster Schritt sollte ein Radweg zwischen Effeltrich und Gaiganz sein. Da gibt es zwar einen zum Teil mit Bauschutt befestigtenFeldweg, auf dem das Radfahren aber nur wenig Spaß bereitet.

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Landtagsarbeit

Immer wieder versuchen wir, unsere Anliegen auch im bayerischen Landtag "an den Mann" zu bringen:

16.07.2018 Mail an MdL Markus Ganserer (Grüne)

21.07.2018 Mail an MdL Thorsten Glauber (FW)

17.12.2018 Mail an MdL Michael Hofmann (CSU)

Ob diese Mails ihre Adressaten auch wirklich erreicht haben, ist uns mangels Antwort leider nicht bekannt.

Nachdem Thorsten Glauber aus Forchheim nunmehr das Umweltministerium leitet, werden wir unsere Anliegen dort nochmals vortragen. Inwieweit der neue Verkehrsminister Hans Reichart (CSU) sich als Freund der Fahrradbenutzer entpuppt, wird sich noch herausstellen.

Im Verkehrsausschuss (eigentlich Bauausschuss) finden wir durchaus einige Personen, mit denen wir das Gespräch suchen werden. Ob allerdings der Vorsitzende Sebastian Körber, der sich als Freund des Autofahrens bezeichnet, dazu gehört, sei dahingestellt.

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Radverkehrskonzept Thüringen

Das rot-rot-grün-regierteThüringen hat sein Radverkehrskonzept überarbeitet. Egal welcher Couleur die Regierung dort ist, das Konzept enthält eigentlich alle Punkte, die der ADFC schon immer fordert:

Wer Lust zum Vergleichen hat, hier geht's zum bayerischen Radverkehrsprogramm.

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Das neue Jahr

Zunächst wünschen wir uns für alle ein erfolgreiches Jahr 2019: Viel Rad fahren, keine Unfälle.

Wenn der ADFC es bislang im Umgang mit Politikern auf die "sanfte" Tour versucht hat, so meint unser Bundesvorstand, dass damit im Grunde nicht viel erreicht worden ist. Deswegen soll es im kommenden Jahr mehr "spektakuläre" Aktionen geben. Unsere Anliegen sollen verstärkt plakativ in der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Nur wenn wir dort mehr Aufmerksamkeit erregen, haben wir vielleicht mehr Erfolg. Auf die vielfältigen Ankündigungen unserer Politiker müssen einfach mehr Taten folgen.

Im ADFC-Forchheim bieten wir z.B. am 26.04.2019 eine Tour nach Nürnberg an, um an der dortigen Crital Mass teilzunehmen. Diese gemeinsamen Rundfahrten werden in diversen deutschen Städten jeweils am letzten Freitag eines Monats veranstaltet. Critcal Mass bedeutet Fahren im Verband. Für Gruppen ab 16 Teilnehmern gelten besondere Verkehrsregeln.

Wir müssen uns einfach mehr in der Öffentlichkeit zeigen.

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Wenn Sie eine Anregung für unseren Newsletter haben oder uns einen Kommentar übermitteln wollen, so verwenden Sie bitte diesen Link.

Besonders interessieren wir uns zudem für positive aber auch negative Beispiele aus der Welt des Radverkehrs. Wenn Sie also etwa im Urlaub sehen, wie das Radfahren anderswo gefördert wird, schicken Sie uns einen kurzen Bericht. Dazu womöglich auch noch Bildmaterial.

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Dreikirchenstraße 21
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Tel. 09191 / 67640

 

Vorstand@ADFC-Forchheim.de

 

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