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In diesem Newsletter:
>   Seitenkamera
>   Tourenprogramm
>   Weißer Fleck Franken
>   Grüner Pfeil für Radfahrer
>   Unfälle
>   Hilfe für Rechtsabbieger
>   Tempo 130
>   Nürnberger Blech
>   Neue ADFC-Homepage
>   Jahreshauptversammlung
>   Fürs kleine Geschäft
>   Mobile Querungshilfe
>   Plakate weg
>   Gut gereimt
>   Verzichten!
>   Pontevedra
>   Malaga
>   Fahrradhistory Holland
>   Eigentlich ganz einfach
>   Bürgermeisterrücklauf
>   Sicher ist sicher
>   Tourenleiterseminare - noch sind Plätze frei!
>   Zugang für Aktive
>   Feedback
>   Datenschutz, Abmeldung
Seitenkamera

Wenn beim Rechtsabbiegen eines LKW wieder einmal ein Radfahrer übersehen wurde, schreit alle Welt nach Abbiegeassistenten. Unser Verkehrsministerium fördert zwar . . ., aber der Minister macht uns wenig Hoffnung, dass da demnächst etwas kommt.

Warum ist das alles so kompliziert?

Man kann doch einfach seitlich am LKW eine Kamera montieren, deren Bild nach Setzen des rechten Blinkers auf dem Monitor erscheint, der in den meisten LKWs ohnehin vorhanden ist. Dass der Fahrer durch dieses zusätzliche Gerät irritiert wird, . . . .

Nachdem die Zahl der Unfälle auch angesichtes der immer größeren Fahrzeuge und der unübersichtlichen und Stress erzeugenden Verkehrsverhältnisse immer noch nicht abnimmt, sondern eher größer wird, wird vom Fahrer auch ein besonderes Augenmerk verlangt. Er darf einfach nur dann abbiegen, wenn sich neben seinem Fahrzeug niemand befindet.

Die vom Bund geforderten Assistenten müssen erst noch entwickelt werden, werden vermutlich nicht ganz billig sein und gehören in die Kategorie "Eier legende Wollmilchsau". Sie bewegte Objekte aller möglichen Abmessungen neben dem Fahrzeug erkennen und durch Piepssignale unterschiedlicher Höhe und Frequenz den Fahrer warnen.

Wenn andererseits das Assistenzsystem nichts anzeigt, heißt das noch lange nicht, dass bedenkenlos abgebogen werden kann. Der Fahrer wird dies aber annehmen und sich auf das System verlassen und ohne weitere Umsicht abbiegen. Das kann's nicht sein.

Eine Seitenkamera, die das seitliche Umfeld erfasst und anzeigt, ist preiswert, schnell montiert und höchst wirksam. Nur wenn der Fahrer auf seinem Monitor niemanden erkennt, kann er auch abbiegen. Warum muss man in Deutschland immer alles so kompliziert machen?

Wir werden uns bemühen, einen Spediteur zu finden, der - notfalls auf unsere Kosten - ein derartiges System bei einem seiner Fahrzeuge montiert.

Bei der Abgasreinigung für Dieselfahrzeuge hatten wir das gleiche Problem. Die Autoindustrie verweigerte standhaft jegliche Hardwarelösung bis eine kleine "Klitsche" eine derartige Lösung für . . . € anbot. Und siehe da, es ging auf einmal.

Tourenprogramm

Das Tourenprogramm für 2019 ist fertig und wird demnächst verteilt. Auf unserer Homepage wird es dann zum Download bereitgestellt. im Terminkalender finden Sie dann auch rechtzeitig die einzelnen Tourenbeschreibungen.

Und auf unserer Jahreshauptversammlung liegt die Broschüre ebenfalls bereit.

 

Weißer Fleck Franken

"Deutschland per Rad entdecken" - das möchte man doch. Und sicher gäbe es auch Radbegeisterte, die sich vielleicht einmal in Franken umschauen würden. Aber o weh! In Franken gibt es keine Radwege. Oder doch?

 

 

 

Wer auf der Homepage von Deutschland per Rad . . . "Bayern" und "Franken" auswählt und sich alle Radtouren anzeigen lässt, erhält dieses Bild:

Tja, in Franken scheint nich viel los zu sein. Kann man da nicht auch in der Ftränkischen Schweiz, an Altmühl, Main und Regnitz radeln? Da hat der Tourismusverband Franken wohl geschlafen. Die Hoteliers und Gastwirte werden das weniger toll finden.

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Grüner Pfeil für Radfahrer

Viele machen es ja ohnehin: Bei Rot trotzdem rechts abbiegen. Das kann teuer werden! Einige Städte probieren jetzt den Grünen Pfeil für Radfahrer aus, u.a. Bamberg.

Keine schlechte Idee! Also kurz anhalten und schauen, ob frei ist. Und dann nichts wie rum!

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Unfälle

Braucht es da eigentlich noch einen Kommentar?

25.01.2019 - Hamburg: Radfahrer bei Lkw-Unfall schwerst verletzt

25.01.2019 - Offenburg: Lastwagen tötet 13-jährigen Radfahrer

16.01.2019 - Aschaffenburg: Radfahrer schwer verletzt

19.01.2019 - Weimar: Radfahrer stirbt bei Unfall im Weimarer Land

11.01.2019 - Leverkusen: Radfahrer an Zebrastreifen tödlich verletzt

16.01.2019 - Dieburg: Radfahrer stirbt bei Eppertshausen

17.01.2019 - Lübeck: Schwer verletzter Radfahrer verstorben

Und unser Verkehrsminister? Was hört man da nicht alles zu den Themen Abbiegassistenten, Feinstaub, Stickoxide, Tempo 130, selbstfahrende Autos, usw.  Gesunder Menschenverstand? Das ist alles viel zu ernst! Da ist Flapsigkeit fehl am Platz. Aber vielleicht fehlt da noch ein wenig die eigene Lebenserfahrung.

Wie ähnlich sind sich doch die USA mit ihrem Waffenfimmel und die Deutschen mit ihren Autos. Wo gehobelt wird, fallen halt auch Späne. Das muss man eben akzeptieren.

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Hilfe für Rechtsabbieger

Frisch aus der Süddeutschen Zeitung vom Wochenende:

Eine deutsche Kommune installiert Bikeflash an einer Kreuzung, bekommt aber Probleme mit dem Verkehrsministerium. In der Straßenverkehrsordnung kommen  solche Anlagen nicht vor und außerdem könnten LKW-Fahrer durch das Blinken irritiert werden. Man langt sich an den Kopf.

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Tempo 130

Eine bescheuerte Überlegung zum Thema Schadstoffe:

Ist der Schadstoffausstoß bei hohen Geschwindigkeiten nicht geringer? Das könnte man meinen.

Wenn man in der Stunde 250 km zurücklegt, braucht man mit 125 km/h dafür doppelt so lang, nämlich zwei Stunden. Dann stößt man doch viel mehr Schadstoffe aus. Das sagt einem doch der gesunde Menschenverstand!

Da hat man bei der Rechnung leider die Physik vergesssen. Die sagt nämlich, dass der Luftwiderstand sich direkt proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit verhält.

   Das Quadrat am v ist entscheidend!

In Worten heißt das: Bei Verdopplung der Geschwindigkeit wird der Luftwiderstand vier Mal so groß. Das verringert sicher nicht den Schadstoffausstoß.

Der ADAC hatte mal eine ähnlich hirnrissige Rechnung aufgemacht: Viele Auffahrunfälle passieren ja gar nicht bei hohen Geschwindigkeiten Für den Aufprall ist die Restgeschwindigkeit maßgebend, wenn der Auffahrende abgebremst hat. Komisch, dass die Unfallfolgen dann doch immer so schrecklich sind.

Was man in letzter Zeit alles so hört: Die Argumentation wird immer skurriler. Man sollte (noch) mehr in die Bildung investieren.

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Nürnberger Blech

Alle loben das Fahrrad. Gemacht wird nix, obwohl die Städte im Blech ersticken.

Dass hier auch Menschen wohnen, interessiert schon längst niemanden mehr. Angesichts der neu losgetretenen Diskussion darf man sich im Grunde glücklich schätzen, die gesunden NOXe und Feinstäube einzuatmen. Vom Leben in einer Stadt hat man eigentlich andere Vorstellungen.

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Neue ADFC-Homepage

Ganz stolz ist der Bundesvorstand des ADFC auf seine neue Hompage.

Da kann man durchaus anderer Meinung. Sicher ist das alles schön bunt und auf das Smartphone abgestimmt. Wer dort aber etwas sucht und nicht findet, der verzweifelt.

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Jahreshauptversammlung

Aber es gibt nicht nur Negatives zu berichten. Der ADFC-Forchheim erfreut sich zunehmender Beliebtheit, wenn wir uns auch über mehr "frisches Blut" freuen würden, will heißen, die Altersstruktur unserer Mitgliedschaft könnte durchaus noch mehr jüngere Mitglieder verkraften. Wir arbeiten daran! Am 26. Februar 2019 um 19:00 Uhr treffen wir uns zu unserer diesjährigen Hauptversammlung im Forchheimer Gasthaus Marktplatz.

Auch wenn Sie noch kein Mitglied sind, schnuppern Sie doch einfach einmal herein. Dort verteilen wir auch unser neues Tourenprogramm.

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Fürs kleine Geschäft

Diese Idee kam uns vor Kurzem: Warum an den Ampeln immer ewig auf Grün warten und nur in der Gegend herumschauen? Lässt sich diese Zeit nicht besser nutzen? Wir haben da eine Idee.

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Mobile Querungshilfe

Eine mobile Querungshilfe, einfach so? Gibt es!

Gesehen an der St 2242 von Mannhof nach Eltersdorf. Ob das Staatliche Bauamt Bamberg oder Landkreis Forchheim auch so etwas haben? Es gäbe viele EInsatzstellen.

Durch Querungshilfen verlangsamt sich auch spürbar der Autoverkehr. Also auf geht's.

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Plakate weg

Unsere Plakataktion hat sich zumindest in zwei Presseartikeln positiv niedergeschlagen. Wo drei unserer Plakatständer abgeblieben sind, wissen wir bislang nicht: Willersdorf am Radweg nach Stiebarlimbach, Schlaifhausen am Radweg nach Dietzhof, Effeltrich am Radweg nach Poxdorf.

Die Gemeindeverwaltungen wissen von nichts. Wenn der materielle Wert sich auch in Grenzen hält, letztendlich ist es Diebstahl. Wen die Plakate wohl gestört haben?

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Gut gereimt

Gesehen in der Ausstellung "Wanderland" im Germanischen Museum:

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Verzichten!

Christop Süß vom Bayerischen Rundfunk stochert gerne in unseren Wunden. In seiner Sendung Quer vom 10. Januar 2019 hatte er den Physiker Harald Lesch zu Gast. Der sagt, wie's ist: Das Klima ist am Kippen. Es muss etwas geschehen, und zwar sofort. Wir müssen auf Vieles verzichten! "Wer wartet, schaufelt sich sein eigenes Grab", oder so ähnlich.

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Pontevedra

Die Spanier machen es uns vor. Pontevedra in Galicien verbannt die Autos aus der Stadt, schreibt die SZ.

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Malaga

Nochmal Spanien, dieses Mal bei Malaga: In der letzten Radwelt war das zu sehen:

In der Tat, in Spanien gibt es solche Schilder. Bei uns? Gott steh uns bei! Hier führen bereits harmlose Randmarkierungen zum Untergang des Abendlandes.

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Fahrradhistory Holland

Man stößt immer wieder auf die Bedeutung des Fahrrads in den Niederlanden. Hier ein kleiner Film, wie es dazu kam.

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Eigentlich ganz einfach

So wünschen wir uns das. Und so schwierig scheint es nicht zu sein, solche Linien anzubringen.

https://www.youtube.com/watch?v=ecBkUMzZqIk&pbjreload=10

https://www.youtube.com/watch?v=pkYfnuvtPRw

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Bürgermeisterrücklauf

Ende 2018 haben wir alle Gemeinden im Landkreis angeschrieben mit der Bitte uns mitzuteilen, welche Maßnahmen im Jahr 2018 zur Verbesserung der Radinfrastruktur umgesetzt wurden. Wir bekamen tatsächlich zwei Antworten:

  1. Der Markt Igensdorf wird in 2018 die Sicherheit für Radfahrer im Bereich der Eckentaler Straße erhöhen. Dort wird auf einer Länge von ca. 115m eine neues Geländer entlang des Mühlbaches installiert. Das in die Jahre gekommene Holzgeländer muss erneuert werden und wird durch ein Stahlgeländer ersetzt. Dieses wird in einer Höhe von 1,20m zur Ausführung kommen.
  2. Sehr geehrter Herr Krahl, im Jahr 2018 wurden keine Maßnahmen zur Verbesserung der Radwegeinfrastruktur unternommen.

Immerhin eine ehrliche Antwort. Andere sagen lieber nichts. Dennoch haben wir uns über einige neue Radwege gefreut.

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Sicher ist sicher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer hätte das gedacht? Wer pumpt, der lebt gefährlich. Also bitte beachten:

Schützt eure Kinder!

Nicht anfassen, heiß!

Explosionsgefahr!

 

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Tourenleiterseminare - noch sind Plätze frei!


Wie jedes Jahr werden auch 2019 wieder Seminare für Tourenleiter angeboten. Sie richten sich nicht nur an Aktive, die zukünftig Touren für den ADFC leiten wollen. Auch für erfahrene Tourenleiter gibt es Tipps und können sich mit neuen Tourenleitern austauschen und ihr Know-how weitergeben.

  •    03 .- 05.052019   Grundseminar
  •    18. - 19.05.2019 Aufbauseminar

Beide Seminare finden in Eichstätt statt. Anmelden kann man sich noch bis 15. März 2019 über den Kreisverband oder den Vorsitzenden des Kreisverbandes. Ansprechpartner ist Rosi Brühl in der Landesgeschäftsstelle rosi.bruehl@adfc-bayern.de, 089 - 90 900 25 14.

 

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Zugang für Aktive

Auf unserer Homepage stellen wir auch Inhalte zur Verfügung, die vielleicht nur einen kleinen Nutzerkreis interessieren. Der "Login für Aktive" funktioniert mit folgenden Daten: adfcmit / aktivFO.

Sie finden dort keine Geheimnisse, sondern z.B. ein Formular für die Reisekostenabrechnung o.ä.

Feedback

Wenn Sie eine Anregung für unseren Newsletter haben oder uns einen Kommentar übermitteln wollen, so verwenden Sie bitte diesen Link.

Besonders interessieren wir uns zudem für positive aber auch negative Beispiele aus der Welt des Radverkehrs. Wenn Sie also etwa im Urlaub sehen, wie das Radfahren anderswo gefördert wird, schicken Sie uns einen kurzen Bericht. Dazu womöglich auch noch Bildmaterial.

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Datenschutz, Abmeldung

In unserer Liste der Newsletterbezieher haben wir folgende Daten registriert:

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Diese Angaben werden ausschließlich für den Newsletterversand verwendet und in keinem Fall an Dritte weitergegeben. Wenn Sie sich vom Newsletter abmelden, werden diese bei uns gelöscht.

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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Forchheim e.V.
Dreikirchenstraße 21
91301 Forchheim

 

Tel. 09191 / 67640

 

Vorstand@ADFC-Forchheim.de

 

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