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In diesem Newsletter:
>   Das 1. Forchheimer Ampelklo
>   Filme zum Codieren
>   Fahrradklima Forchheim
>   Geplante Maßnahmen im Landkreis Forchheim
>   Schutzstreifen in Dormitz
>   Neue Wege in ERH
>   Radverkehrskonzepte
>   Der Minister antwortet . . .
>   Landwirtschaft und Verkehr
>   Scheuers sexy Fahrradhelme
>   Abbiegeassistenten in Hamburg
>   Über Hundeleine gestürzt
>   Albtraum
>   Mit dem Rad zur Arbeit
>   Die Datev macht's vor
>   Stadtradeln
>   Radwege auf Stadtplänen
>   Fahrradmitnahme
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>   E-Roller für den ADFC?
>   Heiner Monheim: "Zwei Drittel aller Autos müssen verschwinden."
>   La nueva Gran Via
>   Trondheimer Fahrradlift
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Das 1. Forchheimer Ampelklo

Unsere Aktion am 1. April fand reges Interesse. Wir werden so etwas öfters machen.

Und Frank Wessel schreibt dazu:

Wenn’s an der Ampel mal wieder lange dauert

„Hier können Sie die Wartezeit sinnvoll nutzen“ verkündet ein Schild mitten auf einer beampelten Kreuzung. Tatsächlich müssen Radler hier innerhalb der Kreuzung mehrfach warten, und mancher würde die Zeit gerne sinnvoll nutzen. Das Schild hängt an einem Toilettenhäuschen, das auf Initiative des KV Forchheim aufgestellt wurde. Bei der Einweihung am 1.4. gratulierte Vorstandssprecher Frank Wessel der Firma Franken-WC zur Entdeckung dieses neuen Marktsegmentes. Als ein österreichischer Mitbürger gefragt wurde, ob sein Land ebenfalls ein Absatzmarkt ist, verneinte er. Dies liege nicht daran, dass Österreicher für ihr „Geschäft“ länger brauchen, sondern daran, dass Ampelschaltungen dort wesentlich radfahrerfreundlicher sind. Für den Fall, dass Deutschland hier nicht nachzieht, wurde schon eine Weiterentwicklung mit Hilfe des neuen 5G-Netzes geplant: Man will in der Toilette einen Knopf anbringen, der kein Spülknopf ist, sondern die Ampel ansteuert. Mit Spannung wird nun erwartet, was eher kommt: Bessere Ampelschaltungen oder das 5G-Netz.

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Filme zum Codieren

Auf unserer Homepage haben wir Links zu zwei Filmen übers Codieren eingefügt. So wird das gemacht.

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Fahrradklima Forchheim


Die Ergebnisse aus dem bundesweiten Fahrradklimatest 2018 liegen nunmehr vor.

Die Liste für Forchheim ist links dargestellt. Die Bewertung erfolgt über Schulnoten. So richtig toll sind die Werte eigentlich nicht, aber auch nicht schlechter als anderswo. Es bleibt also noch viel zu tun.

Interessant sind vor allem die Punkte mit Note 4,0 und schlechter. Es sind genau die, die von uns auch immer wieder vorgebracht werden.

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Geplante Maßnahmen im Landkreis Forchheim

Im Investitionsprogramm des Landkreises Forchheim können wir ersehen, welche Mittel 2019 für diverse Maßnahmen vorgesehen sind. Dazu gehören natürlich auch die Kosten, die vor dem Beginn einer Baumaßnahme anfallen wie etwa Grunderwerb, Planung usw. sowie um Kosten für abschließende Maßnahmen. Im Einzelnen handelt es sich bezüglich des Radverkehrs um folgende Projekte:

FO   1 Geh- und Radweganbindung bei Eggolsheim
FO   1 Geh- und Radweg Lückenschluss bei Bammersdorf
FO   2 Geh- und Radweg Wiesenthau-Kirchehrenbach
FO 10 Geh- und Radweg Stiebarlimbach-Schnaid
FO 11 Radweg Weilersbach-Rettern
FO 20 Geh- und Radweg Obertrubach-Kleingesee
FO 25 Vebreiterung der Autobahnbrücke bei Kersbach incl. Geh- und Radweg

Noch keine Mittel sind 2019 eingestellt für die folgenden späteren Maßnahmen:

FO   2 Geh- und Radweg Kersbach-Baiersdorf
FO   5 Geh- und Radweg Autobahnbrücke-Eggolsheim
FO 25 Querung für Geh- und Radweg bei Hausen

Ohne Gewähr!

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Schutzstreifen in Dormitz

„Ich bin auch für das Radfahren“, so der Dormitzer Bürgermeister in der Gemeinderatssitzung am 2. April. Da freuen wir uns natürlich, wenn wir auch oft vergeblich auf Verbesserungen für Radfahrende warten. Nach zeitraubenden Abstimmungen und Erklärungen - der Bürgermeister lamentierte 60 Minuten(!) über seine vielen Belastungen - kam es endlich zur Behandlung eines Antrages aus der letzten Bürgerversammlung. Auf der Dormitzer Hauptstraße sollen „Schutzstreifen“ für den Radverkehr abmarkiert werden.

Offensichtlich hatten die Gemeinderäte zu diesem Punkt keine weiteren Unterlagen erhalten, so dass die Angelegenheit schnell erledigt war. Einstimmig wurde beschlossen, den Antrag an das Staatliche Bauamt Bamberg weiterzuleiten, da dieses ja für die Staatsstraße durch Dormitz zuständig ist. Dieses Argument der Nichtzuständigkeit hören wir beim ADFC von den Bürgermeistern leider immer wieder. Man hat den Eindruck, die Sicherheit für Radfahrende auf ihren Straßen ginge sie nichts an.

Was sind eigentlich Schutzstreifen? Es handelt sich um Streifen links und rechts an der Fahrbahn, die durch gestrichelte Linien abmarkiert sind. Sie sind den Radfahrern vorbehalten. Allerdings dürfen sie im Bedarfsfall überfahren werden, wenn man z.B. einem LKW oder Bus ausweichen muss.

Und funktioniert so etwas auch auf engen Ortsdurchfahrten? Aber ja! Es gibt dazu das Gutachten eines Aachener Planungsbüros, das diese Problematik im Auftrag des baden-württembergischen Verkehrsministeriums untersucht hat. Wenn‘s ganz eng wird, verbleibt auf der Straße eine Restfahrbahn von 4,10 m. Und das reicht! Dieses Gutachten hätte den Gemeinderäten vor der Sitzung eigentlich zur Kenntnis gebracht werden sollen. Das war leider nicht der Fall. In Baden-Württemberg gibt es in zahlreichen Ortschaften solche Schutzstreifen. Sie zeigen dem Autofahrer, dass hier Radfahrer verkehren und auf diese besonders geachtet werden muss. In Unterleiterbach nördlich von Bamberg gibt es dazu ebenfalls ein Pilotprojekt des Straßenbauamtes.

Es wird Zeit, die Ortsdurchfahrt von Dormitz für Radfahrer sicherer zu machen. Das gilt auch für Steinbach! Wer jetzt dort fährt, riskiert sein Leben, vor allem während des Berufsverkehrs. Da trauen sich nur noch Hartgesottene aufs Fahrrad. Der Rest sitzt im Auto und erzeugt Abgase, Staub und Staus.

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Neue Wege in ERH

Der Landkreis Erlangen investiert in den Ausbau seines Radwegenetzes, melden die Erlanger Nachrichten.

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Radverkehrskonzepte

Derzeit entwickeln zahlreiche Städte und Landkreise Radverkehrskonzepte.

Die Stadt Forchheim und der Landkreis beteiligen sich momentan noch nicht. Der Landkreis Bamberg hingegen gibt dafür 60.000 € aus, Erlangen-Höchstadt hat soeben auch ein Planungsbüro für die Erstellung eines solchen Konzeptes beauftragt. In der Regel geht es dabei um die Erfassung des Ist-Zustandes, Vorschläge für Verbesserungen unter Bürgerbeteiligung, Zeitplan für konkrete Maßnahmen. Allerdings findet man dort gehäuft Auch Gmeinplätze zu Wegbreiten, Markierungsmöglichkeiten, Beschilderungen usw.

Eine interessante Einrichtung ist ein so genannter Wegedetektiv, wie ihn z.B. der Landkreis Miltenberg anbietet. Jeder kann dort unmittelbar in eine Karte Anmerkungen zu Mängeln bzw. Wünschen eintragen. Attraktiv gemacht! Damit erleichtert man ungemein die Weitergabe von Mängelanzeigen. Natürlich nur, wenn sich eine Gebietskörperschaft dafür interessiert. Dann müsste man nämlich auch handeln. Und daran hapert's halt immer wieder.

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Der Minister antwortet . . .

. . . nicht selbst.

Beim Mittagsgespräch des ADFC-Landesverbandes am 3. April in München war unser neuer Verkehrsminister Hans Reichhart zu Gast. Da wir am Ende der Veranstaltung aus zeitlichen Gründen nicht mehr zu unseren Fragen gekommen sind, haben wir ihm ein Schreiben zu unsem Anliegen bezüglich der Randmarkierungen von Radwegen überreicht.

Eine Reaktion haben wir natürlich noch nicht. Immerhin wurde das Schreiben laut einer Mitteilung des Verkehrsministeriums - "Wohnen, Bau und Verkehr" - an das fachlich zuständige(?) Innenministerium - "Inneres, Sport und Integration" - weitergeleitet.

Tja, da hat man die Sache schnell vom Tisch. Und wer ist da nun eigentlich zuständig? Offenbar immer noch Joachim Herrmann. Der hat auch kürzlich den neuen Radweg von Eckental in Richtung Lauf eingeweiht.

Dass man bestimmte Richtlinien ganz einfach verbindlich machen kann, sieht man hier in einer Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr(!). Warum geht das nicht auch für die ERA?

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Landwirtschaft und Verkehr

Was hat Verkehr mit der Landwirtschaft zu tun? Nun ja, in beiden Resorts setzen sich die Minister für ihre Klientel ein. Wenn nur in irgendeiner Form Kritik an der Landwirtschaft geübt wird, hört man den Aufschrei der entsprechenden Minister: . . . im Bund, . . . im bayerischen Freistaat.

Bei den Autofahrern ist es genauso. Minister Scheuer als Vertreter der Autoindustrie. Sobald auch nur im Ansatz eine Forderung nah weniger Autovderkehr laut wird, Nach Scheuer ist das "gegen den Menschenverstand", den gesunden hoffentlich.

Wie es sich mit dem bayerischen Verkehrsminister Hans Reichhart verhält, weiß man noch nicht so richtig. Was uns Radfahrer angeht, wo wurden wir mehrfach hin- und hergeschoben. Zuerst war Joachim Herrmann für uns zuständig, dann Ilse Aigner, und nun Hans Reichhart. Hoffentlich kommt bald Ruhe in die Angelegenheit und es wird richtig gearbeitet. Die für den Radverkehr zugesagten Millionen wollen ausgegeben werden. Wir sind gespannt.

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Scheuers sexy Fahrradhelme

Eigentlich schon kein Thema mehr. Wen's noch interessiert, hier ein Youtube-Video dazu. Man kann nur den Kopf schütteln.

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Abbiegeassistenten in Hamburg

In Hamburg tut sich was: https://nationaler-radverkehrsplan.de/aktuell/nachrichten/hamburg-ruestet-fahrzeuge-mit.

Warum machen immer nur die Anderen so etwas. Bei uns werden die Leute umgenietet und alle schauen zu: Schicksal!

Sorry, zu früh gemeckert: https://nationaler-radverkehrsplan.de/aktuell/nachrichten/bmvi-macht-den-weg-frei-fuer-sichere.

Aber: Vorgeschrieben sind solche Abbiegeassistenten noch lange nicht. Auf die Frage an einen hiesigen Fuhrunternehmer, ob es ihm nicht 1.000 € pro Fahrzeug wert wäre, an ihnen eine Seitenkamera anzubringen. "Nö, das ist noch keine Pflicht. Wir haben da vier Spiegel dran, das reicht." Kann man machen nix.

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Über Hundeleine gestürzt

Bei dieser Meldung in den Erlanger Nachrichten langt man sich an den Kopf:

Da hat diese Radfahrerin offenbar nicht aufgepasst und ist gestürzt, also selber schuld. Und dann auch keinen Helm aufgehabt und schwer verletzt, also nochmals selber schuld. Wo sind wir denn? Heißt es in Zukunft dann auch: "Radfahrer übersah rechtsabbiegenden LKW und wurde niedergefahren."?

Mal sehen, ob die EN einen entsprechenden Leserbrief abdrucken werden.

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Albtraum

Das ist der Albtraum manchen Radfahrers: Man fährt auf einem erhöhten Radweg neben einer Fahrbahn, wie zum Beispiel Richtung Süden an der Theodor-Heuß-Allee, wo es nur zum Teil weiße Randmarkierungen gibt bzw. gar keine wie hier an einer Brücke in der Äußeren Nürnberger Straße:

Wer hier zum Beispiel im Dunkeln vom Weg abkommt und stürzt, für den kann es böse enden, wie diese Unfallmeldung zeigt:

Deshalb fordert der ADFC, dass alle(!) Radwege eine weiße Randmarkierung erhalten.

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Mit dem Rad zur Arbeit

Es ist wieder so weit: Am 1. Mai startet die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" von AOK und ADFC.

Auch wenn beim Mitmachen schöne Preise winken, so sollte es eigentlich auch ohne gehen. Radfahren ist einfach gesund und umweltfreundlich.

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Die Datev macht's vor

Die Fahrt zur Arbeit scheitert oft an "Kleinigkeiten": Unsichere Abstellmöglichkeiten, keine Dusche, keine Möglichkeit, die Kleidung zu wechseln. Das Fitness-Magazin in BR5 berichtete am 28. April, dass es auch anders geht. Bei der Datev in Nürnberg gibt es sogar Leasingfahrräder. Hier der Ausschnitt aus der Sendung.

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Stadtradeln

Und noch eine Aktion: "Stadtradeln".

Sie richtet sich in erster Linie an Kommunen und dort speziell an die lokalen Politiker. Einmal die Kommune aus der Radfahrerperspektive erleben und vielleicht noch einen Preis gewinnen.

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Radwege auf Stadtplänen

Im südschwedischen Halmstadt ist uns ein Stadtplan untergekommen, wo die Radwege richtig schön zu erkennen sind. Das sollte man auch für unsere Gegend haben.

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Fahrradmitnahme

Im aktuellen Newsletter der Bayerischen Eisenbahn-Gesellschaft finden wir einen Hinweis auf die besonderen Angebote zur Fahrradmitnahme.

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Starnberger Newsletter

Einmal im Monat erreicht uns der Newsletter des ADFC in Starnberg. Da macht sich jemand wirklich Mühe. Eine erschlagende Anzahl von Links zu diversen Medien zum Thema Radfahren.

Und hier geht's zur Gesamtausgabe.

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E-Roller für den ADFC?

Laut dem Newsletter des ADFC Bonn wurden dem ADFC 1000 E-Roller gespendet. Fake news?

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Heiner Monheim: "Zwei Drittel aller Autos müssen verschwinden."

In der Tat, das wäre schon ein großer Schritt: Einfach weniger Autos in den Städten und auf den Straßen.

Seit Jahrzehnten setzt sich Heiner Monheim für stadtverträgliche Verkehrskonzepte ein. Wer ihn schon einmal selbst erlebt hat, kann nicht umhin die Zähigkeit zu bewundern, mit der er seine Ideen vertritt. Der Lohn für all die Mühen hält sich jedoch in Grenzen. Wir erleben die Dominanz des Autos auf allen Gebieten. Alternative Verkehrsmittel führen ein Schattendasein.

In einem Interview bei Spiegel Online geht es dieses Mal darum, dass eigentlich grundsätzlich für jegliche Straßenbenutzung eine Gebühr eingeführt werden sollte. Wie sagt man so schön: Seine Worte in Gottes Gehörgang!

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La nueva Gran Via

Wer schon einmal in Madrid war, erkennt sie nicht wieder: Die neue Gran Via.

Vormals eine Auto durchtoste Prachtstraße, ist sie jetzt fahrrad- und fußgängerfreundlich. Aus sechs Autospuren wurden zwei breite Geh- und Radwege, zwei Bus- und Taxispuren und lediglich noch zwei Spuren für die Autos.

Und das trotz des spanischen Temperaments, wo sich selbst der Automilclub einen aussagekräftigen Namen zugelegt hat: RACE = Real Automóvil Club de España

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Trondheimer Fahrradlift

Auch im norwegischen Trondheim denkt man die Radfahrer: Der Lift an einer Steigung bei Youtube.

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Wenn Sie eine Anregung für unseren Newsletter haben oder uns einen Kommentar übermitteln wollen, so verwenden Sie bitte diesen Link.

Besonders interessieren wir uns zudem für positive aber auch negative Beispiele aus der Welt des Radverkehrs. Wenn Sie also etwa im Urlaub sehen, wie das Radfahren anderswo gefördert wird, schicken Sie uns einen kurzen Bericht. Dazu womöglich auch noch Bildmaterial.

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Datenschutz, Abmeldung

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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Forchheim e.V.
Dreikirchenstraße 21
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Tel. 09191 / 67640

 

Vorstand@ADFC-Forchheim.de

 

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