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Neuer Radweg bei Bammersdorf

Am 2. Juli wird der neue Radweg von Eggolsheim in Richtung Forchheim zur Kreisstraße FO1 eingeweiht.

Mit diesem Weg wird nun die letzte Lücke der Verbindung Eggolsheim - Forchheim geschlossen. Wenn dann noch die Bauarbeiten der Bahn beendet sein werden, kann man auf dieser Strecke fahren, ohne sich die Fahrbahn mit dem Kraftfahrzeugverkehr teilen zu müssen.

Genau das ist der Punkt: Nur, wenn der ganze Weg von A nach B ohne Stress befahren werden kann, ist er auch für jene Bürgerinnen und Bürger attraktiv, die sich bislang gescheut haben, dafür das Fahrrad zu benutzen. Leider wird diese Bedingung eines durchgehend niedrigen LTS (Level of Traffic Stress) nur selten erfüllt.

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Preis für Bürgermeister von Eggolsheim

Abweichend von den langfristigen Plänen wollen wir am kommenden Dienstag nach Eggolsheim fahren. Dort wird gegen 18:30 Uhr das neue Teilstück des Radweges von Eggolsheim zur Kreisstraße FO1 eingeweiht.

Die Feierabendradler werden vermutlich ein paar Minuten zu spät kommen, was wohl nicht weiter problematisch sein wird. Es kann aber auch jeder selber dortin fahren und auf die anderen warten. Den ADFC-Stempel gibt es trotzdem.

Wenn wir zurückblicken, so hat sich im Raum Eggolsheim in den letzten Jahren allerhand getan:

Radweg Richtung Bammersdorf, Radweg Tiefenstürmig-Buttenheim, Radweg zum Bahnhof in Neuses und nun dieses Reststück. Und alles Wege, auf denen man gerne und sicher fährt. Es sind vor allem die Randmarkierungen, mit denen diese Wege versehen worden sind, im Gegensatz zu den Wegen in der Zuständigkeit des Landkreises. Landrat und Straßenverkehrsbehörde verweigern uns diese hartnäckig.

Bürgermeister Schwarzmann, der nichts von solchen Marotten hält, wollen wir daher durch ein kleines Präsent würdigen. Diese Ehrung soll im Anschluss an die offizielle Einweihung erfolgen.

Es wäre schön, wenn möglichst viele ADFC-ler anwesend wären und ihre Zugehörigkeit durch entsprechende Kleidung auch zeigen würden. Ein solches Bild macht sich in der Presse immer gut.

Nebenbei gesagt gab es bei den bisherigen Einweihungen immer Bier vom Pfister (auch Wasser) und reichlich Knackwürste bzw. Brezeln.

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In diesem Newsletter:
>   Neuer Radweg bei Bammersdorf
>   Preis für Bürgermeister von Eggolsheim
>   Überwältigende Noodle-Demo
>   Piastenbrücke
>   ADFC erbittet Ortstermin
>   Minister Herrmann
>   Staatliches Bauamt Nürnberg
>   Unfälle
>   Mit dem Rad zur Schule
>   Falschparker auf Schulwegen
>   Mehr Abstellanlagen
>   Listige Ampeln
>   Überzogene Ansprüche
>   Rad und Bahn in Italien
>   Scheuers Pläne
>   Auf zur IAA nach Frankfurt
>   "Ring frei" in Köln
>   Dachau macht's vor
>   Radlerin hat Schutzengel
>   Feedback
>   Datenschutz, Abmeldung
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Überwältigende Noodle-Demo

Erfreulich viele ADFC-ler und Freunde kamen zu unser Demo am 15. Juni.

Wir bedanken uns ganz herzlich für das Engagement. Vielleicht ziehen wir demnächst so etwas wie "Tuesday for Future" bei unseren Feierabendtouren auf. Warum sollen nur die Jungen demonstrieren? Einigen von uns stecken ja auch noch die 68er-Jahre in den Knochen.

Weitere Bilder von der Demo gibt es nach dem Login im Aktivenbereich unserer Homepage.

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Piastenbrücke

Die Sache ist nunmehr gelaufen, sozusagen "der Kees gessen". Der Stadtrat hat am 25. Juni beschlossen, dass die Bahn die Brücke wie von ihr vorgesehen baut.

Der ADFC hatte zuvor noch diesen Vorschlag mit zusätzlich angebauten Wegen unterbreitet:

Leider ist das nicht möglich, da die Bahn nicht bereit ist, Änderungen am Bauwerk wie z.B. bei der Statik einzuplanen. Wenn Forchheim so etwas will, so muss die Stadt das Bauwerk insgesamt selbst finanzieren.

Dieses Vorgehen der Bahn mag man als widersinnig empfingen, ist aber auch im staatlichen Bereich durchaus üblich. Beim Bau des Gymnasium Eckental zum Beispiel wurden die Zuschüsse auch nur deswegen gewährt, weil man sich an exakt an die Vorgaben im staatlichen Bauprogramm bezüglich der Klassenzimmergröße hielt. Flächen je Schüler und für die Lehrkraft sind genau festgelegt. Wenn der Bauherr größere Zimmer haben will, und das war damals der Fall, so entfallen auf ihn nicht etwa nur die damit verbundenen Mehrkosten, sondern der Zuschuss entfällt in Gänze.

Die Piastenbrücke wird nach der Fertigstellung an die Stadt Forchheim übergehen, die anschließend für den Unterhalt zuständig ist. Dass man dann irgendwann noch Radwege anhängt, wenn die Statik das zulässt, ist denkbar.

Alternativ wurde im Stadtrat diskutiert, eine gesonderte Rad- und Fußgängerbrücke zu bauen, dieser Gedanke aber nicht weiter verfolgt.

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ADFC erbittet Ortstermin

Auch wenn es uns langsam zum Hals heraushängt: Das Problem mit den Ampeln muss endlich gelöst werden. Man freut sich, dass man so zügig hinterm Hegele vom Kersbacher Bahnhof aus hierher gefahren ist, und dann verplempert man seine Zeit vor solchen Ampeln. Wir haben wieder einmal Herrn Brütting eine Mail geschickt und gebeten, sich die Sache mit uns vor Ort anzuschauen. Mal sehen, ob und wann wir einen Termin kriegen.

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Minister Herrmann

Auch wenn es einem schwer fällt ist, auf Zynismus und Sarkasmus zu verzichten, es ist geschafft: Eine einigermaßen dezente Antwort an unseren Dr. Herrmann. Hier ist sie. Und vielleicht tut sich doch noch etwas.

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Staatliches Bauamt Nürnberg

Am 6. Juni haben wir vom Staatlichen Bauamt Nürnberg erfahren, wie es denn komme, dass der Radweg entlang der B4 etwa auf der Höhe von Reutles so tolle Randmarkierungen aufweise. Die schlichte Antwort: "Wir machen das bei neuen Wegen jetzt immer so." Grundsätzlich gebe zwei Möglichkeiten:

A - Man lässt alles, wie es ist.

B - Man verbessert die Sicherheitslage für die Alltagsfahrer.

Man habe sich für Möglichkeit B entschieden.

Mal sehen, was die Bamberger, die im Bereich Forchheim zuständig sind, dazu sagen werden.

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Unfälle

Die Zahl der Unfälle mit Radfahrern hat in der letzten Zeit erschreckend zugenommen. Fast täglich werden Radfahrer von KWs überrollt. Man muss nur einmal "radfahrer lkw" bei Google eingeben.

25.06.2019: Lkw-Fahrer übersieht Radfahrer und merkt Zusammenstoß nicht

25.06.2019:Lebensgefahr: Radfahrer stößt mit Lkw zusammen

19.06.2019: Müllwagen überrollt Radler

06.06.2019: Lkw-Fahrer übersieht Radfahrerin

19.06.2019: Tödlicher Radunfall in Nürnberg

11.06.2019: Lkw überrollt Radfahrer

05.06.2019: Lebensgefährlich verletzt: LKW erfasst Fahrradfahrer

23.05.2019:Lkw überrollt Radfahrer

23.05.2019: Schon wieder! Lkw überrollt Radfahrerin

21.05.2019: Von Lkw erfasst: Fahrradfahrer schwer verletzt

20.05.2019: Elfjähriger Radler in München von Lkw erfasst und getötet

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Mit dem Rad zur Schule

Man kann es auch übertreiben! Wirklich?

Mit dem Rad zur ArbeitSchule? Wir arbeiten daran. Zu Beginn des neuen Schuljahres planen wir derzeit eine Aktion für die neuen Fünftklässer. Da die Schule oft nicht mehr direkt vor der Haustür liegt, wäre es doch eine gute Idee, für den Schulweg an Stelle des Elterntaxis das Fahrrad zu benutzen. Wir suchen dafür noch nach griffigen Argumenten und würden uns über jegliche Unterstützung freuen, zum Beispiel über unseren Feedback-Link.

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Falschparker auf Schulwegen

Nicht nur in Bamberg wird großzügig auf dem Gehweg geparkt. In  Osnabrück will man verstärkt gegen Falschparker auf Schulwegen vorgehen. Es dürfte schwierig werden, denn das Parken auf Gehwegen wird, wenn überhaupt, mit lächerlichen Beträgen geahndet. Näheres zu den "Gebühren" gibt es hier.

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Mehr Abstellanlagen

Baden-Württemberg erhöht die Förderung für Abstellanlagen.

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Listige Ampeln

In Oberhausen hat man sich etwas ausgedacht: "Intelligente" Ampeln für Radfahrer! Sobald sich ein Radler nähert, schalten sie auf Grün. Ha, ein schöner Traum.

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Überzogene Ansprüche

Mit dem Auto in die Stadt zu fahren und es einfach am Straßenrand stehen zu lassen, ist schon sehr anspruchsvoll. Mit welchem Recht eigentlich stellt man seine Blechkiste anderen Leuten den ganzen Tag vor die Haustür? Würde man die Parkplätze am Straßenrand aufgeben, hätte man viel Platz für die anderen Verkehrsteilnehmer oder einfach für Menschen, die sich gerne in der Stadt aufhalten würden.

In Nürnberg gibt es nach einer Untersuchung der Universität tagsüber mehr Autos als Abstellmöglichkeiten. Ein Teil muss also immer fahren. Wohin soll denn all das Blech? Und es wird immer mehr und großräumiger. Auch, wenn man auf Stromer umstellt, wird es nicht weniger. Die "Umstellung" muss nicht beim Antrieb stattfinden sondern im Kopf !

Was tun? Ein Zauberwort heißt "Parkplatzbewirtschaftung". Macht das Parken einfach so teuer, dass die Leute nach Alternativen suchen. Auf dem Erlanger Westparkplatz kann man für 1 € ganze 90 Minuten parken. Ein Witz! Selbst Parken auf dem Rad- bzw. Gehweg kostet nur 10 €, wenn man denn erwischt wird.

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Rad und Bahn in Italien

Auch in Italien denkt man an Radfahrer, die mit der Bahn untwegs sind.

Gesehen auf der Fahrt von Rovereto nach Bozen.

 

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Scheuers Pläne

Mutiert Verkehrsminister Scheuer nun zum Radminister? Mitnichten! Er hat zwar vor, zahlreiche Bestimmungen in eine Novellierung der StVO aufzunehmen, letztendlich ist nicht viel Neues dabei. Dass z.B. der Abstand beim Überholen 1,50 m betragen muss, ist schon längst Stand der Rechtssprechung. Das jetzt in die StVO aufzunehmen war längst überfällig. Und mit den anderen Vorschlägen ist es ähnlich.

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Auf zur IAA nach Frankfurt

Bitte schon einmal vormerken: Am 14. September soll unser Verkehrsminister mit einer Demonstration begrüßt werden.

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"Ring frei" in Köln

Unglaublich! Man traut seinen Augen nicht. Und so etwas in einer deutschen Großstadt! Eine ganze Fahrbahn ist nur für die Radfahrer da. In Köln geht das.

Wir haben vor einiger Zeit einen Kölner Polizeiverantwortlichen gefragt, wie es um den Dom bestellt sei. Er steht noch. Wirklich unglaublich!

Wann endlich wacht man bei uns? Hier befürchtet man immer noch den Untergang des Abendlandes, wenn die Ränder von Radwegen einen weißen Strich bekommen sollen.

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Dachau macht's vor

Dachau und Forchheim kann man durchaus miteinander vergleichen: 47.000 bzw. 32.000 Einwohner. Was dort möglich ist, sollte hier auch gehen: Dachauer Stadträte beschließen ein Radwegenetz auf Grundlage eines Radverkehrskonzeptes. Siehe SZ vom 12.06.2019!

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Radlerin hat Schutzengel

Unwahrscheinliches Glück hatte eine Münchener Radfahrerin, also sie von einem rechtsabbiegenden LKW erfasst wurde, so in dieser Zeitungsmeldung.

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Besonders interessieren wir uns zudem für positive aber auch negative Beispiele aus der Welt des Radverkehrs. Wenn Sie also etwa im Urlaub sehen, wie das Radfahren anderswo gefördert wird, schicken Sie uns einen kurzen Bericht. Dazu womöglich auch noch Bildmaterial.

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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Forchheim e.V.
Dreikirchenstraße 21
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Tel. 09191 / 67640

 

Vorstand@ADFC-Forchheim.de

 

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