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Urlaub

Wenn dieser Newsletter etwas schludrig zusammengeschustert wirkt, so liegt das primär nicht an der Hitze, sondern am diesjährigen Urlaubsaufenthalt - wieder einmal in Schweden. Was die Hitze angeht, so kommt man hier kaum über die 30 Grad. Und die Seen sind angenehm kühl und sauber. Einfach perfekt! Die Daheimgebliebenen werden angesichts dieser Zeilen um Entschuldigung gebeten. Aber es musste einfach mal gesagt werden: Dem Norden gehört die Zukunft.

In diesem Newsletter:
>   Urlaub
>   Superglatt
>   Tucholsky
>   Vancouver
>   Fahrradampeln
>   Unfallstatistik
>   Radweg Rettern - Weilersbach
>   Neues Gewerbegebiet in Forchheim-Nord
>   Kumpel Andi
>   Vorschläge zur StVO
>   Städtetag mahnt Verkehrswende an
>   Radverkehrskonzepte
>   Straßenkampf
>   Steuer auf CO2
>   Alles für das Auto
>   Irrweg SUV
>   Wissenschaft und Klima
>   Feedback
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Superglatt

Das Straßenbauamt ist an der Alten Ziegelei bei Spardorf im Landkreis Erlangen tätig geworden. Kaum zu glauben, dass so etwas möglich ist: Völlig glatt, keinerlei Stoßkanten, als würde man schweben.

Tja, wenn sich Bürgermeister für den Radverkehr einsetzen, tut sich was: Georg Förster aus Buckenhof, Birgit Herbst aus Spardorf.

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Tucholsky

Bereits 1932 war Kopenhagen für Tucholsky die Fahrradstadt schlechthin:

"Wenn die Kinder anderswo zur Welt kommen, schreien sie – in Kopenhagen klingeln sie auf einer Fahrradklingel."

Den ganzen Text gibt es hier.

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Vancouver

Über solche Fotos freuen wir uns. In Vancouver gibt es Busse, bei denen Fahrräder mitgenommen werden können, und zwar an der Frontseite. Da sieht der Fahrer immer, ob es Schwierigkeiten gibt. Eine nachahmenswerte Idee.

 

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Fahrradampeln

Auch in Neumarkt/Opf. setzt man verstärkt auf Radverkehr, d.h. man bemüht sich um Verbesserungen.

Da sind zunächst Extraampeln für die Radfahrer und dann noch Markierungen für linksabbiegende Radfahrende. So nach und nach geht's voran.

 

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Unfallstatistik

Die Zahlen sind ernüchternd: 2018 nahm die Zahl der im Verkehr Getöteten und Verletzten wieder zu. Insbesonders gilt dies für uns Radfahrer.

Genaueres Zahlenmaterial gibt es hier.

Leider gibt es nur wenig Informationen zur Schuldfrage bei den Verkehrsunfällen. Bei wievielen Unfällen von Radfahrenden tragen diese die Schuld? Da Gerichtsverfahren sich oft in die Länge ziehen, lässt sich das auch selten abschließend beurteilen. Wenn gar jemand getötet wurde, so ist die Versuchung sicherlich große, ihm die Schuld zu geben.

Wer weiß, wie man an solches Zahlenmaterial herankommt, möge dies bitte über diesen  Link mitteilen.

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Radweg Rettern - Weilersbach

Das Ingenieurbüro Weyrauther, Bamberg plant im Auftrag des Landkreises Forchheim die Errichtung eines Geh- und Radweges entlang der Kreisstraße FO 11 zwischen Rettern und Weilersbach.

Am Ortsausgang Rettern verläuft der geplante Weg auf der Ostseite in Weiterführung des bestehenden Gehweges beim Café Vasold. Kurz nach dem gegenüber einmündenden Feldweg ist die erforderliche Auffahrt für die Radfahrer mit einer in die Fahrbahn eingebauten Querungshilfe vorgesehen.

Die Grundstücksverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen, sodass ein Ausführungszeitraum nicht genannt werden kann.

Der Marktgemeinderat von Eggolsheim befürwortete die Maßnahme mit 17:0 Stimmen, ein Zeichen, dass die Radwegeförderung parteiübergreifend immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Eine Weiterführung in Richtung Bammersdorf, zumindest bis zur Feldwegeinfahrt nach Serlbach (ca. 300 m), wird zwar immer wieder gefordert, wird aber vom Landkreis derzeit nicht vorgesehen.

Dennoch wird der ADFC Forchheim das Thema nochmals aufgreifen und beim Landrat Dr. Ulm bzw. Tiefbauamtsleiter Els vorstellig werden.

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Neues Gewerbegebiet in Forchheim-Nord

Die Stadt plant an der A73 im Bereich der Anschlussstelle Forchheim-Nord ein neues Gewerbegebiet.

Da dort zahlreiche, nur schlecht befahrbare Wege verlaufen, wird der ADFC versuchen, hier Verbesserungen zu erreichen.

Insbesondere geht es um eine vernünftige Verbindung von Tal- bzw. Kanalroute des Regnitztalweges.

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Kumpel Andi

Bitte Termin vormerken:

Zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt ist am 14. September eine Großdemonstration geplant. Sie richtet sich natürlich an unseren Verkehrsminister.

Nähere Infos gibt es hier.

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Vorschläge zur StVO

Unser Verkehrsminister will einige "neue" Bestimmungen  für den Radverkehr in die Straßenverkehrsordnung(StVO) aufnehmen. Der Neuigkeitswert hält sich allerdings in Grenzen, denn zahlreiche "Neuerungen" sind schon längst gängige Praxis, wie etwa die Öffnung von EInbahnstraßen in Gegenrichtung oder Regeln für den Abstand beim Überholen.

Was der ADFC-Bundesverband dazu meint, können Sie hier nachlesen.

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Städtetag mahnt Verkehrswende an

Die Forderung gibt es längst: Der vorgegebene Straßenraum in den Städten muss neu aufgeteilt werden. Das meint auch der Deutsche Städtetag. Ob den schönen Worten auch Taten folgen, wird sich zeigen. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit machen da eher wenig Hoffnung.

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Radverkehrskonzepte

Wir haben bayernweit alle ADFC-Kreisverbände angesprochen mit der Bitte um Informationen über die diversen Radverkehrskonzepte. Den derzeitigen Stand der Rückmeldungen zeigt diese Tabelle:

Grundsätzlich muss man leider sagen: Auch wenn Radverkehrskonzepte vorliegen - für die Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fahradfreundlicher Kommunen (AGFK) sind sie Voraussetzung - so verläuft die Umsetzung doch eher zögerlich. Das muss sich ändern!

Nebenbei bemerkt: Im Landkreis Forchheim glaubt man, ohne ein spezielles Radverkehrskonzept auszukommen. Im Bereich der Stadt gibt es nun immerhin eine Radverkehrsbeauftragte. Mit ihr soll die vor langer Zeit entschlafene AG-Rad wieder belebt werden. Der ADFC ist natürlich mit von der Partei. Man darf gespannt sein, ob da etwas vorangeht.

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Straßenkampf

Womit sich Radfahrende im Verkehr so auseinandersetzen müssen, zeigt ein kürzlich im HR-Fernsehen gezeigter Film.

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Steuer auf CO2

Das beschäftigt uns alle: Eine CO2-Steuer für den Klimaschutz? Der Verbraucher ist davon vor allem beim Auto, bei der Heizung und vielleicht beim Fliegen betroffen. Sie ist sozusagen mit einem Federstrich eingeführt und entbindet zunächst von weiteren Maßnahmen.

Bringt diese Steuer wirklich etwas für das Klima? Zweifel sind angebracht. Da wird halt alles ein bisschen teurer, aber Auswirkungen auf das Konsumverhalten wird das wenig haben.

Gut, die Fliegerei kann man lassen. Wer aber z.B. jeden Tag zur Arbeit pendelt, der braucht Alternativen. Alle schreien nach mehr ÖPNV und besseren Radwegen, doch wo geschieht dort etwas? Viele Ankündigungen und Forderungen, aber wenig Konkretes!

Ohne Verminderung des CO2-Ausstoßes wird sich nichts bessern. Das muss nicht mit Einschränkungen verbunden sein, jedoch mit Verhaltensänderungen. Wer natürlich ohne Auto und SUV nicht leben kann, den trifft es hart.

Beim Heizöl ließe sich schon etwas machen, aber das kostet Geld, und zwar dem Endverbraucher. Doch wem fällt es schon leicht, so mal eben 50.000 € für eine energetische Sanierung seines "Altbaus" hinzulegen? Da könnte man ansetzen, denn warm will es wohl jeder im Winter haben. Geld vom Straßenbau abziehen? Oh Gott, eher geht das Abendland unter.

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Alles für das Auto

Irgendwie ist es putzig, wie mit allen Mitteln am Auto festgehalten wird. Im "Spiegel" werden einige Maßnahmen in diesem Sinne augezählt. Aber letztendlich sind das die letzten Zuckungen eines Todkranken, auch wenn die Fahrzeuge noch so adrett daherkommen. Städte und mit ihnen die Menschen ersticken im bzw. am Kraftfahrzeugverkehr. Und das E-Auto wird's nicht bringen, wenn damit weiterhin in die Städte gefahren wird.

Eine Verkehrswende läuft letztendlich auf Mobilität ohne bzw. erheblich weniger Auto hinaus.

Umgehungsstraßen, achtspurige Autobahnen, die Freigabe von Standspuren werden nichts bringen. Die täglichen Verkehrsmeldungen zeigen das. Ein Wahnsinn, wie derzeit das Autobahnkreuz Fürth-Erlangen umgebaut wird!

Im Forchheimer Kreistag - so wird gemeldet - wurde unlängst ein 15-Minuten-Takt auf der Linie 209 zwischen Neunkirchen und Erlangen gefordert. Dass es diesen bereits seit mehreren Jahren schon gibt, war dort nicht bekannt. Was kann man von solchen Leuten erwarten?

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Irrweg SUV

Wer Pulsfrequenz und Blutdruck erhöhen will, muss nur diese Artikel lesen: Artikel 1   Artikel 2   Artikel 3

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Wissenschaft und Klima

Nicht nur Trumphält den Klimawandel für eine Erfindung. Leider muss man dies so manchem Autofan und Vielflieger ebenfalls unterstellen.

Seit Jahren weisen zahlreiche Wissenschaftler auf die Auswirkungen der Freisetzung von Treibhausgasen hin. Es sind schlicht und einfach die Gesetze der Physik, die sich leider nicht an unseren Vorstellungen orientieren. Selbst wenn wir den CO2-Ausstoß von heute auf morgen völlig vermeiden würden - was natürlich nicht geht - würde sich die Klimaveränderung nur verlangsamen.

Manchmal kommt einem schon der Gedanke, dass man das alles nicht mehr erleben wird. Aber wollen wir es unseren Kindern und Enkeln zumuten?

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Feedback

Wenn Sie eine Anregung für unseren Newsletter haben oder uns einen Kommentar übermitteln wollen, so verwenden Sie bitte diesen Link.

Besonders interessieren wir uns zudem für positive aber auch negative Beispiele aus der Welt des Radverkehrs. Wenn Sie also etwa im Urlaub sehen, wie das Radfahren anderswo gefördert wird, schicken Sie uns einen kurzen Bericht. Dazu womöglich auch noch Bildmaterial.

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