Radweg Eggolsheim - Neuses

Am 29.06.2018 wurde der Radweg von Eggolsheim zum Bahnhof in Neueses eröffnet.

Damit ist der Kernort nunmehr auch radmäßig an die S-Bahn Nürnberg-Bamberg angeschlossen. Für manchen Pendler vielleicht ein Anlass, das Auto stehen zu lassen und die S-Bahn zu benutzen. Wie in Eggolsheim der Standard, weist auch dieser Weg seitliche Randmarkierungen auf.

Markierung an der Theodor-Heuß-Allee

Wir konnten es kaum glauben: Im Oktober 2017 tauchte am Radweg an der Theodor-Heuss-Alle am straßenseitigen Rand eine weiße Linie auf. War man beim Tiefbauamt endlich unseren Wünschen gefolgt?

Mitnichten! Nur ein kurzes Stück war derartig markiert. Die Antwort auf unsere Frage, warum man denn nicht den ganzen Weg so markiert hat, war unbefriedigend. Es bestünde dazu keine Notwendigkeit. Schade!

Radweg Stiebarlimbach - Schnaid

Radweg Schlaifhausen - Dietzhof

Radweg Hallerndorf - Stiebarlimbach

Der Radweg von Willersdorf nach Stiebarlimbach ist längst fertiggestellt. Erfreulicherweise wurde uns vor Baubeginn Einblick in die Unterlagen gewährt. Aufgefallen ist uns die eigenartig kurvige Anbindung in Stiebarlimbach. Weniger erfreulich war dann, dass das nicht mehr zu ändern war.

Aber wenigestens auf die sonst üblichen Stoßkanten wurde verzichtet. Die jetzige Lösung ist für die Radfahrer erheblich komfortabler.

Radweg Gosberg - Haltepunkt Wiesenthau

Radweg Neunkirchen - Hetzles

Radweg Eggolsheim - Bammersdorf

Das hätte sich der ADFC-Forchheim nicht träumen lassen. Ende Juli hatte Gerhard Krahl, in unserem Vorstand zuständig für die Verkehrspolitik im Landkreis, im Landratsamt bei einer Bürgermeisterdienstbesprechung über die Anliegen der Radfahrer referiert. Es ging um das Schließen von Lücken im Radwegenetz, die Gestaltung von Ortsdurchfahrten, Querungshilfen und nicht zuletzt um Markierungen an den Rändern der Wege.

Radfahrer, die bei Dunkelheit unterwegs sind - und gerade jetzt ist es früh noch lange und abends bereits zeitig dunkel - werden von entgegenkommenden Fahrzeugen oft so geblendet, dass sie ihren Weg quasi mit dem Blindenstock ertasten müssten. Umso mehr freut sich der ADFC, dass der am Freitag vom Eggolsheimer Bürgermeister Claus Schwarzmann an der Straße nach Bammersdorf freigegebene Radweg voll und ganz den Vorstellungen der Radfahrer entspricht.

Hell leuchtende Randstreifen links und rechts, so dass man auch bei Dunkelheit nicht vom Weg abkommt. Denn wer über so eine Kante fährt, verliert das Gleichgewicht, stürzt und verletzt sich womöglich lebensgefährlich. Mit zwei Rädern kann man eben nicht wie ein vierrädriges Fahrzeug einfach auf den Weg zurückfahren.

Herr Dieter Els, Leiter des Tiefbauamtes des Landkreises, sieht allerdings keine Notwendigkeit für solche Randmarkierungen an den Kreisstraßen. In einem Gespräch am Rande der Eröffnungsfeier verwies er u.a. auf die Straßenverkehrsordnung, wonach sich jeder Verkehrsteilnehmer an die Gegebenheiten anzupassen habe. Für den Radfahrer hieße dies bei nächtlicher Blendung: Sofort absteigen, schieben oder bei Dunkelheit eben nicht fahren und zu Hause bleiben. Den Vergleich mit den aufwändigen Markierungen für Autofahrer auf den Straßen ließ Herr Els nicht gelten.

Nebenbei bemerkt betrugen die Mehrkosten für die über vier Kilometer langen beidseitigen Markierungen nach Auskunft von Bürgermeister Schwarzmann schlappe 1200 €.

Und es geht weiter: Wie das Staatliche Bauamt Bamberg mitteilt, soll der neue Radweg von Gosberg nach Wiesenthau ebenfalls Randmarkierungen erhalten. Zwar nur als "Pilotprojekt", aber immerhin.

Und der Marktgemeinderat von Neunkirchen am Brand hat beschlossen, den Radweg nach Hetzles an den Rändern zu markieren, zumindest auf dem Stück, das in seinem Zuständigkeitsbereich liegt, also bis zur Gemeindegrenze mit Hetzles. Mal sehen, vielleicht kann sich Hetzles durchringen, die Markierung zu verlängern.

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