Chronologie unserer Aktivitäten


2018 - Dezember: Plakataktion

Nachdem unsere bisherige Arbeit eigentlich nichts gebracht hatte, wollten wir es einmal mit mit einer Plakataktion versuchen. An verschiedenen Radwegen im Landkreis Forchheim sellten wir einen Plakatständer zum Thema "Randlinien fehlen". Wir wollten damit auf die Notwendigkeit verweisen, die Ränder von Radwegen mit weißen Randlinien zu versehen, damit man die Wege auch bei Dunkelheit gut erkennt.

Die lokale Presse haben wir mit entsprechenden Mitteilungen informiert.

2018 - Dezember: Beleuchtungsgutscheine

In der Forchheimer Fußgängerzone haben wir Radfahrende mit unzureichender Beleuchtung am Rad angesprochen. Mit diesem Gutschein konnten sie ihr Fahrrad überprüfen lassen.

2018 - Dezember: Anregungen für Einkaufszentrum bei Effeltrich

Durch Zufall haben wir erfahren, dass zwischen Effeltrich und Poxdorf ein Einkaufszentrum errichtet werden soll. In einem Schreiben an die Bürgermeisterin von Effeltrich haben wir einige Anregungen aus Sicht der Radfahrenden gemacht.

2018 - Dezember: Gefährliches Parken auf der Hetzleser Hauptstraße

In Hetzles wird vor dem Gasthaus "Schwarzer Adler" - "Mendelwirt" immer wieder verbotswidrig auf dem Gehweg geparkt. Zudem befindet sich dort eine unübersichtliche Kurve, was für Radfahrende zu kritischen Situationen führt. In einem Schreiben an den Bürgermeister von Hetzles haben wir dieses Problem geschildert und um Abhilfe gebeten. Hier die Antwort.

Im März 2019 wurde vom Gemeinderat beschlossen, dort ein Haltverbot zu erlassen.

Im April 2019 änderte der Gemeinderat nach Intervention der Gastwirtin - sie sah ihre Existenz bedroht - seinen vormaligen Beschluss. Nunmehr ist ein Halteverbot mit dem Zusatz "Mo-Fr von 7 - 17 Uhr" vorgesehen. Das mag zwar eine Verbesserung für die Schul- und Kindergartenkinder sein, jedoch nicht für die Radfahrer. Gerade am Wochenende benutzen zahlreiche Ausflügler die Strecke Neunkirchen - Hetzles - Effeltrich in beiden Richtungen.

2018 - November: Geplante Bauvorhaben des Landkreises

Nachdem es in einer Kreistagssitzung zu heftigen Diskussionen über die Finanzmittel im Bereich Straßenbau gekommen war, haben wir den Leiter des Tiefbauamtes um genauere Informationen gebeten.

Auch bei der Kämmerin des Landkreises sind wir vorstellig geworden. Dort wurde uns der über 200 Seiten starke Haushaltsplan ausgehändigt.

Seitens des Tiefbauamtes haben wir im April 2019 eine Ausfertigung des Investitionsprogramms bis 2022 zugeschickt bekommen.

2018 - Oktober: Stellungnahme zu den Planungen für den Paradeplatz

Als Träger öffentlicher Belange haben wir eine Stellungnahme zur Umgestaltung des Forchheimer Paradeplatzes abgegeben.


2017 - Juni: Infoveranstaltung in Heroldsberg

Zwei Vorträge am 29.06.2017 hatte die Heroldsberger Verkehrssituation zum Thema: Gerhard Krahl vom ADFC-Forchheim, Thiemo Graf vom Institut für innovative Städte.

Nachdem mit dem Bau der Umgehung der B2 damals ein kurzfristige Verminderung des Verkehrsaufkommens im Innerort einher ging, muss man heute feststellen, dass die Lage sich wieder extrem verschlechtert hat. So etwa benutzen von Norden aus Richtung Kalchreuth kommend nur wenige Autofahrer die Umgehung. Stattdessen quälen sie sich durch den Ort mit allen Nachteilen für die Lebensqualität der dortigen Anwohner.

Im ADFC-Vortrag wurde insbesondere auf die zahlreichen Ärgernisse für die Fahrradbenutzer eingegangen: Vermischung mit dem Autoverkehr auf der Hauptstraße bei maximal zulässigen 50 km/h, unklare Wegführungen, Stoßkanten an den Fahrbahnrändern, nur wenige Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, dafür zahlreiche Autoparkplätze am Straßenrand, wo mit sich öffnenden Fahrzeugentüren zu rechnen ist,  usw.usw.

Seitens des ADFC wurde vorgeschlagen, die Geschwindigkeit auf der Hauptstraße auf 30 km/h zu begrenzen. Da für die Straße allein die Marktgemeinde Heroldsberg zuständig ist, könnte sie das sehr wohl in eigener Regie anordnen. Selbst eine Begrenzung auf 40 km/h, wie es in vielen schwedischen Gemeinden üblich ist, würde zu einer Beruhigung führen. Noch wirksamer wäre die Ausweisung verkehrsberuhigter Abschnitte, was sich auf Grund der Straßengestaltung (Aufpflasterung, Fahrbahnverengungen) geradezu anbietet. Diese Maßnahmen hätten sicherlich eine Verringerung des Durchgangsverkehrs zur Folge.

Das Argument, solche Maßnahmen würden den Einzelhandel schädigen, ist nicht stichhaltig. Das Problem für den Einzelhandel sind die Großmärkte wie REWE, Lidl und Real im Nürnberger Mercado. die ebenfalls auf dem Weg der Pendler liegen. Zu bedenken ist, das auch Radfahrende ihren täglichen Bedarf decken müssen. Statt einzelner EInkäufe suchen sie die Geschäft eben öfter auf. Eine fahrradfreundliche Infrastruktur würde dieses Verhalten nur unterstützen.

Thiemo Graf ging in seinem Vortrag auf zahlreiche Beispiele im Ausland ein, insbesondere die Förderung des Radverkehrs in holländischen Städten und in Kopenhagen. Die Benutzung des Fahrrads und der Verzicht auf das Auto ist dort eine Selbstverständlichkeit, Die Kinder werden mit Fahrrad in den Kindergarten gebracht, Schulkinder fahren mit dem Rad selbst zur Schule, Lasten werden transportiert, Regenwetter ist kein Problem. Davon kann man in Deutschland nur träumen.

Anschaulich zeigte Thiemo Graf, dass sich das Gebiet von Heroldsberg in einen Kreis von 1 km Radius einpassen lässt, d.h. die längste Fahrstrecke beläuft sich auf 2 km. Dafür ist das Fahrrad das Verkehrsmittel der Wahl. Und wer am Berg wohnt, kann sich mit einem Elektroantrieb Erleichterung verschaffen. Man muss eben nur wollen. Und je einladender und bessert die Radinfrastruktur ist, desto eher wird auf das Auto verzichtet. Das ist das Ziel, die Benutzung des Fahrrads im Alltag.

Der ADFC-Vortrag steht hier zum Download bereit (10,5 MB).


2016 - Juli: Vorstellung im Landratsamt

Der ADFC-Forchheim hatte am 28. Juli 2016 die Gelegenheit, im Landratsamt Forchheim im Rahmen der Bürgermeisterdienstbesprechung einige Ideen zur Verbesserung des Radverkehrs vorzustellen. Er bedankt sich nochmals ausdrücklich für diese Einladung. Es ging dabei vor allem um Themen, die für jede Gemeinde mehr oder weniger zutreffen.

- Lücken im Radwegenetz

- Querungshilfen bzw. Beschilderung an den Ortsrändern

- Schutzstreifen für Ortsdurchfahrten

- Probleme an Einmündungen

- Randmarkierungen für mehr Sicherheit im Dunkeln

Die im Vortrag verwendete Präsentation kann hier heruntergeladen werden.

2016 - Juni: Gespräch mit dem Bürgermeister von Neunkirchen

Am 2. Juni 2016 hatte unser verkehrspolitischer Sprecher Gelegenheit, dem Neunkirchener Bürgermeister Herrn Heinz Richter die aus Sicht des ADFC kritischen Stellen im Ort darzulegen. In vielen Fällen wurden auch Lösungsalternativen vorgestellt. Herr Richter zeigte durchaus Verständnis für die Anliegen der Radfahrenden.

Uns geht es im Wesentlichen um klare Verkehrsführungen, so dass auch die Autofahrer rechtzeitig erkennen, wo mit Radfahrern zu rechnen ist. Unser Hauptziel ist nach wie vor, das Fahrrad zum Verkehrsmittel der Wahl bei alltäglichen Besorgungen zu machen. Eine Zusammenstellung der angesprochenen Punkte kann hier heruntergeladen werden (19 MB).

Am 13. September 2016 erhielten wir dankenswerterweise Gelegenheit, diese Punkte den Mitgliedern des Bauausschusses vorzustellen. Dem ersten Eindruck nach steht man Verbesserungen des Radverkehrs durchaus offen gegenüber. Das macht uns Hoffnung. Natürlich ist das immer auch eine Kostenfrage, aber einige der vorgeschlagenen Maßnahmen dürften sich leicht umsetzen lassen.

2016 - Juni: Gespräch mit dem Bürgermeister von Dormitz


Am  23.06.2016 folgte ein ähnliches Gespräch mit dem Bürgermeister von Dormitz, Herrn Bezold. In einer Präsentation wurden die Problemstellen sowie Lösungsideen aufgezeigt. Das Gespräch verlief unter Zeitdruck, wobei Herr Bezold bekundete, dass die Probleme hinreichend bekannt seien.

Da fragt man sich natürlich, warum offenbar bislang nichts unternommen wurde, den bekannten Missständen abzuhelfen. Der Verweis auf andere Zuständigkeiten, der immer wieder angebracht wird, ist dabei nicht zielführend. Wer soll denn in solchen Angelegenheiten dort vorstellig werden und Druck machen? Sicherlich nicht wir vom ADFC!

Entschuldigend mag man anführen, dass es sich in vielen Fällen um "geerbte" Probleme handelt, die von den Vorgängern übernommen werden mussten. Andrerseits darf man nicht vergessen, dass sich die Situation für die Radfahrer angesichts immer größerer und leistungsstärkerer Fahrzeuge nicht gerade verbessert hat. Und wenn man das Fahrrad im Alltag fördern will, muss man das Radfahren sicherer machen.

Die Präsentation steht hier zum Downoad zur Verfügung (19,5 MB).


2015 - August: Verschmutzte Wege

Am 21.08.2015 wurde uns gemeldet, dass folgende Radwege permanent verschmutzt sind:

  • Leinleiterradweg zwischen Gasseldorf u. Heiligenstadt mit Schwerpunkt zwischen Unterleinleiter und Veilbronn
  • Radweg zwischen Bhf. Wiesenthau und Reuth
  • Radweg zwischen Gosberg und Kunreuth

Das Staatliche Bauamt Bamberg teilte uns hierzu mit, dass der Unterhalt dieser Wege zu den Aufgaben der jeweiligen Kommune gehöre. Man will seitens des Bauamtes auf diese zugehen und sie an ihre Pflichten erinnern.

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