Fahrräder für alle

Niemand muss zu Fuß gehen. Mit einem Fahrrad kommt man bequem und kostenlos jederzeit von A nach B.

Wir haben im letzten Jahr eine Fahrradspendenaktion zugunsten ukrainischer Flüchtling organisiert. Es wurden uns zahlreiche - zum Teil sehr hochwertuge Räder - gespendet, wofür wir uns nochmals ganz herzlich bedanken. Einen großen Teil davon konnten wir auch weitergeben.

Einen Teil der Räder haben wir bereits abgegeben. Die nachfolgenden sind noch zu haben (Stand: 23.09.2023) Wir geben diese gegen einen geringen Geldbetrag je nach Zustand und Ausstattung ab: 20-30-50 EU.

Die Räder haben noch kleinere Mängel, die wir beseitigen, wenn Sie sich für ein Rad entschieden haben. Treffen Sie einfach Ihre Wahl per Mail und wir melden uns bei Ihnen.

Natürlich können Sie auch persönlich bei uns vorbeischauen, wenn Sie mit uns einen entsprechenden Termin vereinbaren (Tel. 09134 90 88 477 oder Mail).

Den Erlös dieser Aktion spenden wir für einen wohltätigen Zweck.

Bund kürzt Mittel für Radwegebau

Nachfolgend eine Pressemitteilung unseres Bundesverbandes vom 05.07.2023.

Bundeshaushalt: Fahrradland 2030 ist abgesagt?
ADFC kritisiert drastische Mittelkürzungen beim Radverkehr

Heute diskutiert das Kabinett einen Haushaltsplan mit drastischen Kürzungen für den Radverkehr. Eine Milliarde Euro sind laut Verkehrsministerkonferenz der Länder jährlich für den notwendigen Ausbau der Radwegenetze als Kofinanzierung vom Bund erforderlich. Im Haushaltsentwurf für 2024 sind aber nur rund 400 Millionen Euro dafür vorgesehen, das ist gegenüber 2022 fast eine Halbierung der Mittel. Der Fahrradclub ADFC ist empört und sieht die Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans in Gefahr.

ADFC-Bundesvorsitzende Rebecca Peters sagt: „Wie kann es sein, dass Deutschland die Klimaziele im Verkehr krachend verfehlt – und trotzdem die Mittel für den Radverkehr zusammenstreicht? Wie kann es sein, dass Minister Wissing Deutschland mit großen Worten zu einem Fahrradland mit durchgängigen, einladenden und sicheren Radwegen machen will – sich aber demonstrativ zurücklehnt, wenn Finanzminister Lindner die Mittel dafür zusammenstreicht? Wie kann es sein, dass die Vorgängerregierung einen groß angelegten Etat für kommunale Radwege aufsetzt und dadurch einen Ausbauboom im ganzen Land in Gang setzt – und die Ampel-Koalition ihn einfach wieder einkassiert? Alle wissen, dass durchgängige Radwegenetze, großzügige Fahrradparkhäuser und Radschnellwege in allen Metropolregionen, so wie sie der Nationale Radverkehrsplan vorsieht, einen enormen Investitionsaufwand bedeuten. Es ist beschämend, dass sich der Bund aus der Verantwortung stiehlt, ergänzend zu den Landesförderprogrammen seinen Anteil an dieser wichtigen Zukunftsinvestition zu tragen.“  

Förderung für Radwege in Ländern und Kommunen halbiert

Mit dem Haushaltsentwurf für 2024 sollen die Investitionen des Bundes in die Radverkehrsinfrastruktur gegenüber dem Etat 2022 (750 Millionen Euro) und 2023 (560 Millionen Euro) weiter auf nur noch rund 400 Millionen Euro sinken. Besonders betroffen von den geplanten Kürzungen sind die Finanzhilfen zur Unterstützung des Radverkehrs in Ländern und Kommunen. Diese werden 2024 gegenüber dem Etat von 2022 (640 Millionen Euro) um mehr als die Hälfte auf 260 Millionen Euro reduziert. 2023 standen dafür immerhin noch 413 Millionen Euro zur Verfügung. Peters: „Von einer Ausbauoffensive für den Radverkehr, wie sie die Ampel-Koalition im März mit ihrem Modernisierungspaket beschlossen hat, kann keine Rede sein. Die Ampel-Koalition ist bei der Finanzierung des Radverkehrs schlechter als die Große Koalition. Länder und Kommunen brauchen langfristige Planungssicherheit für ihre Radwegeprojekte, sonst klappt das nicht mit dem Fahrradland.“




Das sind unsere nächsten Touren:

Zum Naturfreundehaus nach Veilbronn


Datum:
24.09.2023
Uhrzeit:
10:00 Uhr

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